Photovoltaik Solarwatt investiert in Sachsen und will Personalstamm verdoppeln

Der Klimawandel gibt der Solarbranche Rückenwind. Die Firma Solarwatt will wachsen und investiert - auch am Standort Dresden. Die Zahl der Beschäftigten soll bis 2025 verdoppelt werden. Das Unternehmen will mit Lösungen punkten, die Eigenheimbesitzern eine effektivere Nutzung des Stroms vom eigenen Dach ermöglichen soll.

Greifer an einem Rundtakttisch.
Daniel Starke, stellvertretender Schichtleiter, inspiziert in der Produktion der Solarwatt GmbH einen Greifer an einem Rundtakttisch. In Dresden wurde eine Produktionsanlage für Glas-Glas-Solarmodule in Betrieb genommen. Bildrechte: dpa

Das Unternehmen Solarwatt baut die Produktion von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern aus. Am Hauptstandort in Dresden sind am Donnerstag zwei neue Fertigungslinien in Betrieb genommen worden. Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben etwa 30 Millionen Euro, weitere 100 Millionen Euro sollen folgen. Die Zahl der Mitarbeiter in Dresden soll bis 2025 von derzeit 400 auf 800 verdoppelt werden.

Ziel: Solar-Lösungen für Eigenheime mit Mehrwert

Geschäftsführer Detlef Neuhaus sagte MDR SACHSEN, das Unternehmen habe sich frühzeitig spezialisiert auf Photovoltaikanlagen für Eigenheime und zur eigenen Stromversorgung. Außerdem setze sich die Einsicht durch, dass die Nutzung der Sonnenenergie notwendig sei, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. "Die Nachfrage von Kundenseite an Photovoltaik-Lösungen für Eigenheime und das Gewerbe steigt immer mehr - und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt."

Neuhaus sagte weiter, man konkurriere nicht mit Massenerzeugnissen aus China. Statt dessen entwickele man Lösungen, um Wärmepumpen oder Ladestationen für E-Autos mit eigenem Solarstrom betreiben zu können. Zudem seien Batteriespeicher als Erweiterung der Solaranlage verfügbar.

Wir sorgen dafür, dass nachts die Sonne scheint.

Detlef Neuhaus Solarwatt

Solaranlagen für Einfamilienhäuser kosten den Angaben zufolge je nach Umfang und Ausstattung, beispielsweise mit Speicher, durchschnittlich 8.000 bis 15.000 Euro.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Guten Morgen Sachsen | 23. September 2021 | 08:10 Uhr

2 Kommentare

Eulenspiegel vor 3 Wochen

Hallo nicht vergessen
Bitte sein sie nicht enttäuscht aber der, von ihnen herbeigesehnte, Black out wird es nicht geben. Schließlich wird das letzte Kohlekraftwerk erst dann abgeschaltet wenn die Versorgungssicherheit auch ohne Kohlekraftwerke gewährleistet ist. Es gab einfach in der Vergangenheit zu viele Versprechungen in dieser Richtung. Das sollten sie ja eigentlich wissen. Z.B. als fast die Hälfte der AKWs in einem Rutsch abgeschaltet wurden. Und der Black out kam einfach nicht. Ganz im Gegenteil Deutschland hatte in Europa mit Abstand den größten Exportüberschuss. Ja und da ist noch ein Punkt warum ihre Hoffnung total unbegründet ist. Wir haben ein Verbundnetz in der gesamten EU. Damit schützen wir uns gegenseitig gegen ein Black out. Meistens schütz Deutschland die anderen Staaten. Wir haben schließlich den größten Exportüberschuss.
Also bitte sein sie nicht enttäuscht. Und denken sie immer daran es gibt schlimmeres als ein versprochener Black out der einfach nicht kommt.

nicht vergessen vor 3 Wochen

Black out rückt immer näher ,freue mich darauf.
Übrigends ohne Kohlestrom hätten wir ihn schon.

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