Verschärfung der Corona-Regeln Stadtverwaltung Dresden geht in den Notbetrieb

Einen neuen Pass oder Wohngeld beantragen oder die Adresse ummelden? Das wird demnächst schwieriger werden, denn die Stadt Dresden arbeitet ab heute im Notbetrieb.

Rathaus Goldene Pforte Dresden
Persönliche Termine gibt es in der Stadtverwaltung Dresden vorab nur bei "unabweisbaren Angelegenheiten". Bildrechte: imago/Sven Ellger

Einen neuen Pass beantragen oder die Kinderausweise verlängern? Den Wohnsitz ummelden, für den neuen Job ein Führungszeugnis anholen oder gar Wohngeld beantragen? Das alles dürfte jetzt schwieriger werden, denn die Stadtverwaltung Dresden arbeitet ab heute im Notbetrieb. Wie Personalbürgermeister Peter Lames informierte, steht damit nur noch ein eingeschränkter Teil der städtischen Dienstleistungen zur Verfügung. Viele Ämter bitten darum, von persönlichen Anfragen abzusehen und Angelegenheiten telefonisch oder per Email zu klären. Die Bürgerbüros sind weiter geöffnet, allerdings ist der Besuch nur mit Termin und unter Einhaltung der 3G-Regel-möglich.

Nur noch wenig Personal vor Ort

Im Notbetrieb arbeitet der Stadt Dresden zufolge nur noch Personal vor Ort, "welches zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs und zur Erledigung der priorisierten Aufgaben dringend notwendig ist". Termine für persönliche Vorsprachen erhielten Bürger lediglich für unabweisbare Angelegenheiten. Dresden orientiert sich mit dem Notbetrieb an den aktuellen sächsischen Corona-Regeln. Diese sehen eine Verschärfung vor, wenn die Inzidenz die Marke von 1.000 Neuinfektionen überschreitet.

Quelle: MDR/kt

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten aus dem Studio Dresden | 07. Dezember 2021 | 05:30 Uhr

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