Fernsehen Eifersucht und Nanobots: Der neue Tatort aus Dresden

Eine junge Cafébesitzerin läuft außer sich auf die Straße – und stirbt. In der Rechtsmedizin sieht alles nach einem plötzlichen Herzstillstand aus. Doch die Ermittlerinnen Gorniak und Winkler sind skeptisch. Am Sonntag nehmen Cornelia Gröschel und Karin Hanczewski in Dresden die Ermittlungen auf.

Tatort Dresden "Unsichtbar"
Anna Schneider (Milena Tscharntke) ist auf offener Straße tot zusammengebrochen, daneben Leo Winkler (Cornelia Gröschel, li.) und Karin Gorniak (Karin Hanczewski). Bildrechte: MDR/MadeFor/Hardy Spitz

Plötzlicher Herzstillstand mit nur 29 Jahren: Anna Schneider bricht am helllichten Tag auf der Straße vor ihrem Café tot zusammen. Die Dresdner Ermittlerinnen Gorniak und Winkler überzeugen ihren Chef Schnabel davon, die Ermittlungen zu diesem rätselhaften Tod aufzunehmen. Sie haben herausgefunden, dass Anna Schneider kurz zuvor Strafanzeige gegen einen unbekannten Stalker erstattet hat. Neben der psychischen Belastung litt das Opfer in letzter Zeit unter starken körperlichen Schmerzen. Jede noch so kleine Berührung ließ sie zusammenzucken. Und auch Gorniak leidet seit einigen Tagen unter seltsamen Schmerzattacken. Könnte es eine Verbindung zwischen den beiden Frauen geben?

Unsichtbare Gefahr

Der neue Tatort aus Dresden nimmt sich eines brandaktuellen Themas an. In "Unsichtbar" geht es um Gewalt gegen Frauen und eine völlig neuartige Mordwaffe, erklärt Drehbuchautor Michael Comtesse: "Die unsichtbare Waffe, Nanobots, ein Mordwerkzeug, wie wir es noch nie gesehen haben – und das wir mit bloßem Auge niemals sehen werden können." Die Gefahr kommt zudem von einem scheinbar unsichtbaren Täter. Regisseur Sebastian Marka ergänzt: "Nicht gesehen zu werden bedeutet für manche Menschen, nicht zu existieren. Sie greifen daher oft zu radikalen Mitteln, zum Beispiel Stalking, um dies zu ändern."

Zu Gast: Milena Tscharntke und Anna Maria Mühe

Ein perfektes Verbrechen also? Nicht für das Gespür der Dresdner Ermittlerinnen Gorniak und Winkler. Cornelia Gröschel und Karin Hanczewski stehen wieder als Team vor der Kamera. An ihrer Seite spielen diesmal Milena Tscharntke und Anna Maria Mühe. Für Mühe war es ein schönes Wiedersehen mit der Stadt: "Ich habe mich sehr schnell wohl gefühlt. Dresden kenne ich noch aus meiner Kindheit, ich bin immer wieder gerne dort."

Gedreht wurde im September und Oktober vergangenen Jahres in Dresden. Am Sonntag kommt der Krimi um 20:15 Uhr ins Erste.

Quelle: MDR/lt

Dieses Thema im Programm: Das Erste | Tatort | 17. Oktober 2021 | 20:15 Uhr

Mehr aus Dresden und Radebeul

Feuerwerksattacke auf Impfteam in Dresden Prohlis 1 min
Feuerwerksattacke auf Impfteam in Dresden Prohlis Bildrechte: TNN
25.11.2021 | 11:53 Uhr

Mit Feuerwerkskörpern haben Unbekannte eine Impfaktion in Dresden-Prohlis zum Abbruch gebracht. Sie warfen die Böller in einen Bürgersaal, in dem geimpft wurde. Die Täter konnten fliehen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Do 25.11.2021 10:20Uhr 00:31 min

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul/video-angriff-impfaktion-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Mehr aus Sachsen