Crash am Stauende Nach Unfall auf A4 am Montag: Autofahrer gestorben

Auf der A4 Görlitz - Dresden bei Hermsdorf stehen ein schwer beschädigter Lkw und ein vollkommen zerstörtes Auto, dahinter Feuerwehrfahrzeuge.
Der Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls vollkommen zerstört. Bildrechte: Roland Halkasch

Nach dem schweren Unfall auf der Autobahn 4 Görlitz - Dresden am Montag ist ein weiterer Mensch gestorben. Wie die Polizei MDR SACHSEN mitteilte, erlag der 32-jährige Autofahrer im Krankenhaus seinen Verletzungen. Es ist der zweite Todesfall im Zusammenhang mit dem Unfall. Die 26 Jahre alte Beifahrerin war bereits am Montag an der Unfallstelle gestorben. Ein Lkw-Fahrer hatte am späten Montagabend bei Hermsdorf das Ende eines Staus übersehen. Er war mit seinem Laster auf einen Kleinwagen aufgefahren und hatte ihn unter einen Sattelzug geschoben.

Auto nur noch ein Blechhaufen

Das Auto wurde den Angaben zufolge komplett zerstört, beide Insassen in dem Wrack eingeklemmt. Die 26 Jahre alte Beifahrerin sei noch an der Unfallstelle gestorben. Der Fahrer und auch der mutmaßliche Unfallverursacher in dem Lkw erlitten demnach schwere, teils lebensgefährliche Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Dabei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Sechs Stunden gesperrt

Die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten dauerten bis zum frühen Dienstagmorgen. Die Richtungsfahrbahn Dresden der A4 war deshalb zwischen Ottendorf-Okrilla und Hermsdorf mehr als sechs Stunden gesperrt. Der Stau auf der Umleitungsstrecke über die Bundesstraße 97 löste sich erst kurz vor dem morgendlichen Berufsverkehr auf.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.09.2020 | 05:00 Uhr in den Nachrichten

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