Oberlandesgericht Dresden Bewährungsstrafen für Unterstützer der rechtsextremistischen "Gruppe Freital"

Gerichtsgebäude des Oberlandesgerichts (OLG) in Dresden (Sachsen)
Bildrechte: dpa

Im Prozess gegen Unterstützer der als terroristisch eingestuften "Gruppe Freital" sind am Donnerstag in Dresden zwei Männer und eine Frau zu Bewährungsstrafen zwischen einem und zwei Jahren verurteilt worden. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichtes in Dresden sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten die rechtsextremistische "Gruppe Freital" unterstützt hatten und von geplanten Straftaten wussten. Es ist bereits das dritte Urteil gegen die Freitaler Terrorgruppe, die 2015 mehrere Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberunterkünfte und politisch Andersdenkende verübt hatte.

Vorerst letzter Prozess

Mit dem Urteil endet der vorerst letzte Prozess zur "Gruppe Freital". Die Generalstaatsanwaltschaft hatte Bewährungsstrafen zwischen elf Monaten und zwei Jahren für die Angeklagten gefordert. Der Prozess "Freital III" hatte Ende Januar begonnen. In einem ersten Prozess 2018 waren acht Mitglieder der Terrorgruppe verurteilt rechtskräftig worden. In einem zweiten Verfahren gegen vier mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer wurden am 4. Februar Haft- und Bewährungsstrafen verhängt. Das Urteil vom Donnerstag ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: MDR/bj/epd

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.03.2021 | 15:00 Uhr in den Nachrichten

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