Ermittlungen Versuchtes Tötungsdelikt in Dresdner Linienbus - Tatverdächtiger gefasst

An einer Bushaltestelle in Dresden ist ein 34 Jahre alter Mann schwer verletzt entdeckt worden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Dresden mitteilten.

Nach Reporterangaben hatte der Mann in einem Bus die Fahrausweise kontrolliert und wurde von einem Fahrgast mit einem Messer verletzt, als dieser offenbar keinen Fahrschein vorzeigen konnte. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen, der sich in der Nähe aufhielt. Gegen den verdächtigen 23-jährigen Syrer wird wegen versuchter Tötung ermittelt. Details zum genauen Tathergang oder zu einem möglichen Motiv wurden wegen der laufenden Ermittlungen nicht genannt.

Messerattacke Dresden
Der mutmaßliche Täter wollte nach Reporterangaben mit einem Fahrrad fliehen. Er wurde in der Nähe des Tatortes gefasst. Bildrechte: xcitePRESS

Busfahrer in Chemnitz bei Rangelei mit Fahrgast verletzt

Einen ähnlichen Fall meldete am Sonntagabend auch die Chemnitzer Polizei. Demnach sei bereits am späten Freitagabend ein Busfahrer bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast leicht verletzt worden. Ein 51 Jahre alter Mann soll alkoholisiert und mit einer Bierflasche in der Hand in den Bus der Linie 21 gestiegen sein. Der 44 Jahre alte Busfahrer habe ihn aufgefordert, das Fahrzeug zu verlassen. Der Mann weigerte sich und zückte im Verlauf der Auseinandersetzung ein Messer, mit dem er den Busfahrer an der Hand laut Polizei verletzte.

Anhand von Überwachungskameras konnten Polizisten den mutmaßlichen Angreifer später im Stadtgebiet stellen. Der Mann soll türkischer Herkunft sein und ein Messer bei sich getragen haben, das den Angaben zufolge sichergestellt wurde. Gegen ihn werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

MDR (dkö)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 30. Oktober 2022 | 19:00 Uhr

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