Marktstart Volkswagen übergibt erste Elektro-SUV ID.4 in Dresden

Volkswagen startet mit einem weiteren Modell seiner neuen Baureihe am Markt. Der kompakte SUV ID.4 will von Zwickau aus den Weltmarkt erobern und damit auch Tesla Konkurrenz machen - erste Autos wurden jetzt ausgeliefert.

Volkswagen ID.4
Der kleine "SUV im grünen Gewand" Bildrechte: dpa

Volkswagen hat mit der Auslieferung des zweiten Modells seiner vollelektrischen ID-Baureihe begonnen. In der Gläsernen Manufaktur in Dresden wurden heute die ersten Sportgeländewagen ID.4 an Kunden übergeben. Wie der Konzern mitteilte, liegen bisher europaweit rund 23.500 Bestellungen vor. In diesem Jahr sollen rund 150.000 ID.4 weltweit verkauft werden. Volkswagen will damit neben Europa auch die wichtigen Märkte China und USA bedienen.

Von Zwickau in die Welt

Gebaut wird der SUV - wie auch der ID.3 - zunächst in Zwickau. Von dort wird er auch in die USA geliefert. Zudem läuft der Mittelklassewagen in zwei Werken in China vom Band. Insgesamt plant der Autobauer in diesem Jahr den Verkauf von 450.000 Elektro- und Hybridautos. In der zweiten Jahreshälfte soll das Coupé ID.5 hinzukommen und im Sommer der größere SUV ID.6, der aber nur in China erscheint.

Quelle: MDR/kb/dpa

5 Kommentare

Silent_John vor 28 Wochen

Es gibt doch nicht nur Deutschland mit seiner Bevölkerungsdichte und seinen Ballungsräumen als Abnehmer für PKW.
Ein Konzern wie VW MUSS weiter denken als bis zum eigenen Tellerrand.
Anderswo fährt man gerne große Autos, wie auch ich !

Mit 2,04 m und 128 Kg setze ich mich als 60 -jähriger Mann, der seit der Wende immer große Autos gefahren ist , nicht in eine Blechbüchse in die ich nicht mal mehr rein größentechnisch reinkomme und hinterm Lenkrad sitze wie der Affe auf dem Schleifstein. Der Alptraum ist immer das Ersatzauto, wenn mein PASSAT in die Werkstatt und ich 2 Tage mit einem Ford Fiesta oder einem Citroen C4 auskommen muß. Eine Qual für den Rücken.
Kleine Leute sollen von mir aus kleine Autos fahren, aber wer ein größeres braucht , der sollte sich schon auch schon noch ein größeres kaufen können. Finde ich jedenfalls.

nasowasaberauch vor 28 Wochen

Nehmt die Förderung weg und das Kartenhaus bricht zusammen bzw. erleidet das gleiche Schicksal wie die Solarbranche. Die großen Kisten mit bis zu 2,5to Leergewicht sind ein Irrweg. Für die Stadt mit vernünftigen Masse/Leistungsverhältnis ist das akzeptabel darüber hinaus ist es Unfug. Außerdem, wie lange hält der Akku, gemessen an der gesamten PKW Lebensdauer? Dann fängt das CO2 Spiel von vorne an.

part vor 29 Wochen

SUV- Stadtpanzer- Einmann- LKW, sollten endlich verboten werden europaweit, dies hat nichts mehr mit Umweltschutz zu tun, besonders wenn die Umweltbelastung für die Produktion der Akkus in andere Länder ausgelagert wird. Im europäischen Stromverbundnetz lässt sich dann leider nicht mehr richtig feststellen, aus welcher umweltschädlichen Quelle der Strom stammt. Immer höher, immer breiter, immer dicker- für die Garageneinfahrt im Eigenheim noch zu gebrauchen aber nicht für öffentliche Parkplätze oder Parkhäuser. Wo soll die Reise noch hingehen in der Dekadenz?

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