Elektroauto Gläserne Manufaktur beginnt mit Produktion von VW ID.3

Start der Serienproduktion des VW-E-Autos ID.3 in Zwickau
Bildrechte: MDR/Anett Linke

Volkswagen beginnt ab diesem Freitag (29.01.) in Dresden mit der Produktion des vollelektrischen VW ID.3. Wie der Standortleiter Danny Auerswald mitteilte, werden zunächst 35 Fahrzeuge pro Tag in der Gläsernen Manufaktur produziert. Die Produktion des ID.3 trägt nach Angaben des Standortleiters dazu bei, die 400 Arbeitsplätze in der Gläsernen Manufaktur in Dresden zu sichern.

Zulieferung aus Zwickau

Im Mai 2020 erweiterte VW sein Presswerk in Zwickau. So sind laut Unternehmen fünf neue Pressköpfe gekauft worden, um nahezu alle Karosserieteile für seine Elektroautos selbst fertigen zu können. Auch die lackierten Karosserieteile für die Produktion des ID.3 in Dresden werden laut Danny Auerswald aus dem Zwickauer Werk geliefert. In der Gläsernen Manufaktur erfolge dann die Endmontage. Das habe sich beim e-Golf bewährt. So könnten die neuen Fertigungsverfahren und -anlagen überprüft und gegebenenfalls verbessert werden, so Auerswald.

VW will Elektro-Marktführer werden

Der Volkswagen-Konzern möchte Weltmarktführer bei der Elektromobilität werden. Dafür investiert der Konzern bis 2024 rund 33 Milliarden Euro, davon allein elf Milliarden in der Marke Volkswagen. Für 2025 rechnet die Marke Volkswagen bereits mit 1,5 Millionen produzierten E-Autos. Bei der Transformation des Konzerns auf Elektro-Automobile spielt neben der Gläsernen Manufaktur auch das Fahrzeugwerk Zwickau eine entscheidende Rolle. Im ersten vollelektrischen Produktionsjahr 2021 sollen laut Unternehmensleitung rund 300.000 E-Autos in Zwickau vom Band laufen.

Der Volkswagen-Konzern Zum Volkswagen Konzern gehören nach eigenen Angaben zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern: Volkswagen, Audi, Seat, Škoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.
Quelle: VW AG

Quelle: MDR/kh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.01.2021 | ab 08:00 Uhr in den Nachrichten

55 Kommentare

Eulenspiegel vor 43 Wochen

Hallo jochen1
Also dann orientieren sie sich doch mal an der Realität.
Deutschland ist in Europa das Land mit den größter Exportüberschuss. Frankreich beispielsweise könnte ohne Stromimporte aus Deutschland teilweise seine Stromversorgung gar nicht sichern. In heißen Sommern wenn das Wasser bei den Vorflutern der tollen AKWs knapp wird und deswegen herunter gefahren werden müssen.
Und sie schreiben hier aus dem holen Bauch ohne irgendwelche Beweise was von Stromknappheit in Deutschland.
Wir sind gerade dabei unsere Stromversorgung völlig neu zu bauen. Und wir sind da auf einen sehr guten Weg. Und der Strom für die E Autos wird da sein wenn er gebraucht wird. Darum ist das E Auto ganz einfach die Zukunft.
Bei der Bahn:
Von der Dampfmaschine zum E Bahn.
Beim Auto:
Vom Diesel zum E Auto.

jochen1 vor 43 Wochen

Eulenspiegel ## Der Dieselmotor ist bis heute noch ein sehr guter Antrieb.
Was das E-Autokonzept angeht, ist der Traum von "modern" und elektrisch bereits Tot.
Der Strom für ganz viele E-Autos wird nicht vorhanden sein, da auch in Zukunft viel zu wenig eigene Kraftwerke vorhanden sind. Der importierte Strom aus dem Ausland ist auch noch viel zu teuer. Alles unausgegoren.

Eulenspiegel vor 43 Wochen

Also ich denke:
Der Diesel war lange Zeit ein guter Antrieb für das Auto. Genauso wie die Dampfmaschinen lange Zeit ein guter Antrieb für die Bahn war. Die technische Endwicklung geht aber weiter. Wir befinden uns da in einer Umbruchphase weil die Konzerne viel zu lange an den konventionellen Antrieb festgehalten haben. Darum sind sämtliche Vergleichsberechnungen die heute angestellt werden im Grunde genommen für die Tonne weil sich sämtliche Parameter in den nächsten Jahren zwangsläufig verschieben werden.
Ich denke Nostalgie ist was schönes. Aber nur wenn man dadurch den Blick für die Zukunft nicht verliert.

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