Ermittlungen Bisher 35 Hinweise zu totem Baby von Dresden-Leuben

Die Polizei in Dresden hat bislang 35 Hinweise nach dem Fund eines toten Säuglings im Stadtteil Leuben erhalten. Ein entscheidender zur Mutter war noch nicht dabei. Die Obduktion hat zweifelsfrei ergeben, dass das kleine Mädchen bei seiner Geburt gelebt hat.

Nach dem Fund eines toten Säuglings in einem Waldstück in Dresden-Leuben geht die Polizei ersten Zeugenhinweisen nach. Polizeisprecher Marko Laske sagte, bislang seien 35 Hinweise eingegangen. Bei einigen davon sei es um konkrete Personen gegangen. Doch kein Hinweis habe bisher zur Mutter des Kindes geführt.

Die Ermittler suchen deshalb weiter Zeugen, die am 5., 6. oder 7. Februar Personen mit Stoffbeuteln von Edeka und Aldi in der Nähe des Fundortes gesehen haben.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat Personen beobachtet, insbesondere die mit den Stoffbeuteln (hellgrün und leinenfarben) oder größeren Behältnissen im Waldstück nördlich des Rosenschulweges zwischen Sonnabend und Montag unterwegs waren?
  • Wer hat andere verdächtige Personen in der Nähe des Fundortes bemerkt?
  • Wer kann Angaben zu Frauen machen, die zuletzt hochschwanger waren und nun dennoch kein Kind betreuen?

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer Tel. 0351/483 22 33 entgegen.

Mädchen hat nach Geburt gelebt

Bei dem toten Säugling handelt es sich um ein neugeborenes Mädchen. Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass das Baby kurz nach der Geburt in dem Waldstück im Stadtteil Leuben abgelegt wurde. Passanten hatte das tote Kind am 7. Februar entdeckt.

MDR (lam/Margit Suckut)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus Dresden | 18. Februar 2022 | 11:30 Uhr

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