Polizeieinsatz Kinderpornographie: Mehr als 100 Beamte durchsuchen Wohnungen im Raum Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden sind am Mittwoch gemeinsam gegen Kinderpornographie vorgegangenen. Es wurden 15 Wohnungen durchsucht. Sichergestelltes Beweismaterial muss aufwendig ausgewertet werden.

Mann mit Laptop, Puppe
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft erhöhen den Druck auf mutmaßliche Kinderschänder. Am Mittwoch wurden in der Region Dresden 15 Wohnungen durchsucht, nur wird Beweismaterial ausgewertet. (Symbolbild) Bildrechte: imago/imagebroker

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden sind am Mittwoch gemeinsam gegen Kinderpornographie vorgegangenen. Dabei wurden nach Angaben der Behörden im Rahmen von Ermittlungsverfahren gegen 14 Beschuldigte insgesamt 15 Wohnungen in den Stadtgebieten von Dresden, Meißen und Pirna sowie weiteren Orten der Region durchsucht.

Bei den Maßnahmen seien umfangreiche Beweismittel, insbesondere 42 Handys, 21 Computer und 134 Speichermedien sichergestellt worden, hieß es. Mehr als 110 Polizeibeamte waren an der konzertierten Aktion beteiligt.

Ähnlicher Einsatz bereits Ende April

Man wolle mit derartigen Einsätzen "der signifikanten Zunahme von Ermittlungsverfahren aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpornographie effektiv" begegnen. Einen ähnlichen Einsatz hatte es bereits am 28. April gegeben.

Die Ermittlungen in den einzelnen Verfahren dauern laut Ermittler an. Die Auswertung der sichergestellten Speichertechnik werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, hieß es.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 14. Juli 2021 | 13:00 Uhr

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