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Bei Familien mit kleinen Kindern steht die Weihnachtseisenbahn hoch im Kurs. Bildrechte: Lars Neumann

Ausflugstipp im AdventMit der Weihnachtsbahn durch das Osterzgebirge

von Stephan Hönigschmid, MDR SACHSEN

Stand: 26. November 2022, 22:35 Uhr

Sowohl alte Dampfloks als auch Weihnachtsmärkte haben ihre ganz eigene Faszination. Besucherinnen und Besucher der Weißeritztalbahn können am ersten Adventswochenende beides erleben. Auf ihrem Weg von Freital nach Kipsdorf verwandelt sich die Bahn durch die vielen Weihnachtsstationen am Wegesrand zu einem großen Weihnachtsmarkt.


Am ersten Adventswochenende verwandelt sich die Weißeritztalbahn zwischen Freital-Hainsberg und dem Kurort Kipsdort zur Weihnachtsbahn. "So verknüpfen wir die große erzgebirgische Weihnachtstradition mit der historischen Dampfeisenbahn", sagte Ines Hanisch-Lupaschko, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge.

Viele Stationen entlang der Weißeritztalbahn werden dabei zu Themen-Bahnhöfen mit einem eigenen Programm. Die Fahrgäste könnten spontan entscheiden, wo sie aussteigen und verweilen möchten. Auch Wanderungen von einer Station zur nächsten seien denkbar, so Hanisch-Lupaschko.

Die Fahrgäste können nach Lust und Laune entscheiden, wo sie aussteigen und länger verweilen möchten oder ob sie zwischendrin von einer Station zur nächsten wandern.

Ines Hanisch-Lupaschko | Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge

Auf dem Bahnhof in Dippoldiswalde wurden die Besucherinnen und Besucher auch von der Figur Dippold begrüßt. Der Legende nach soll der Einsiedler einst Dippoldiswalde gegründet haben. Bildrechte: MDR/Stephan Hönigschmid

Räucherkerzen, Weihnachtspyramide, Chorgesang

Unter anderem haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, am Bahnhof Rabenau in einem Salonwagen ihre eigenen Räucherkerzen zu ziehen. In Spechtritz und Schmiedeberg können sie mithelfen, die Weihnachtspyramide anzuschieben und in Obercarsdorf warten Feuerkörbe, Fackeln und Chorgesang auf die Besucher. Im Bahnhof Kipsdorf rundet ein kleiner Weihnachtsmarkt das bunte Treiben entlang der Strecke ab.

Zusätzlicher Zug und Shuttlebusse im Einsatz

Für das Projekt, das die Verantwortlichen als längsten Weichnachtsmarkt Deutschlands bezeichnen, haben sich der Tourismusverband Erzgebirge (TVE), die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) sowie die Kommunen und weitere Partner entlang der Strecke zusammengetan. "Wir setzen zwei Züge ein, sodass an beiden Tagen fünf Fahrten je Richtung über die gesamte Strecke angeboten werden", erklärte Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG. "Ergänzt wird der Eisenbahnverkehr zudem durch zusätzliche Shuttlebusse."

Im Stadtmuseum von Dippoldiswalde konnten Kinder und Jugendliche unter anderem Weihnachtssterne basteln. Bildrechte: MDR/Stephan Hönigschmid

Anreisetipps

Den Bahnhof Freital-Hainsberg erreichen Sie mit der Regionalbahn RB 30 und der S-Bahn-Linie S3 aus Richtung Dresden, Chemnitz und Tharandt. Die Veranstaltungsorte Kurort Kipsdorf und Dippoldiswalde sind unter anderem mit den PlusBus-Linien 348, 360 und 388 schnell erreichbar. Weitere Informationen gibt es hier.

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