Grenzkontrolle Hundeschmuggel: Bundespolizei stellt auf A17 zehn Welpen sicher

Kleine Hunde in einem Korb
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Gleich zu Beginn der Kontrollen der Bundespolizei an der Grenze zu Tschechien haben Beamte auf der A17 bei Breitenau einen mutmaßlichen Hundeschmuggler gestoppt. Nach Reporterangaben wurden in einem Transporter zehn Welpen ohne erfordliche Papiere gefunden. Wie die Beamten vor Ort berichteten, sollten die Welpen von einem Mann aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt werden.

Fahrer an Grenze zurückgewiesen

Die Tiere waren sehr jung und offenbar auch nicht geimpft, sodass die Bundespolizei die Welpen durch das Veterinäramt sicherstellen und artgerecht versorgen ließ. Dem Fahrer des Autos, der auch noch ohne Führerschein unterwegs war, drohen entsprechende Anzeigen. Außerdem hatte er keinen triftigen Grund, um nach Deutschland einzureisen. Er wurde an der Grenze zurückgewiesen.

Hundeschmuggel boomt in Corona-Zeit

Hundeschmuggel hat in der Corona-Zeit einen Aufschwung erlebt. Viele Menschen entscheiden sich jetzt für ein Tier, um beispielsweise Einsamkeit zu entgehen. Der Bedarf nach jungen Hunden kann aber von Züchtern in Deutschland derzeit nicht gedeckt werden.

So stoppten die Bundespolizisten in den vergangenen Wochen wiederholt Hundeschmuggler und stellten Welpen, die oft viel zu jung von den Muttertieren getrennt wurden, sicher.

Quelle: MDR/lam/lausitznews.de

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 14.02.2021 | 19:00 Uhr

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