Kletterunfall 83-jähriger Dresdner stürzt in Sächsischer Schweiz in die Tiefe

Blick vom Felsen auf eine weiter Landschaft. In der Ferne ist der Lilienstein zu sehen.
Vom Gamrigfelsen hat man einen guten Ausblick, zum Beispiel Richtung Lilienstein. Allerdings ist es auch gefährlich. Es passieren immer wieder Unfälle. Bildrechte: Marko Förster

Ein 83 Jahre alter Mann aus Dresden ist am Donnerstag beim Klettern in der Sächsischen Schweiz rund acht Meter in die Tiefe gestürzt. Wie die Rettungsleitstelle in Dresden auf Anfrage mitteilte, musste er aufgrund seiner schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 62 ins Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt geflogen werden.

Der Dresdner war in der Nähe vom Kurort Rathen auf die Gamrigscheibe geklettert. Kurz bevor er auf dem Gipfel ankam, verlor er offenbar den Halt und stürzte ab. Andere Kletterer waren bereits auf dem Felsen. Sie leisteten erste Hilfe bis die gerufenen Kameraden der Bergwacht aus Bad Schandau und Sebnitz eintrafen. Per Seilwinde wurde der Mann schließlich geborgen.

Rettungskräfte der Bergwacht in Aktion
Zahlreiche Einsatzkräfte der Bergwacht waren an der Rettung des Mannes beteiligt. Bildrechte: Marko Förster

Bereits im März 2019 war eine 72 Jahre alte Frau am Felsen Gamrig ums Leben gekommen. Vom Plateau des Felsen stürzte sie in die Tiefe. Ihr 33-jähriger Sohn wollte sie zuvor noch festhalten, hatte jedoch keine Chance.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.02.2021 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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