Fahrlässige Tötung Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach tödlichem Gabelstaplerunfall in Riesa

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht im Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg vor Aktenbergen.
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Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat gegen einen 33 Jahre alten Mann Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wird dem Beschuldigten vorgeworfen, einen Kollegen mit einem Gabelstapler fahrlässig getötet zu haben. Der Mann sei im März vergangenen Jahres mit dem Fahrzeug mit der Gabel voraus auf das Werksgelände eines Stahlwerks in Riesa gefahren. Dabei habe er die Verkehrsregeln missachtet und soll einen vor ihm laufenden 20-Jährigen von hinten so angefahren haben, dass der Geschädigte stürzte und vom Gabelstapler überrollt wurde. Der junge Mann erlag am folgenden Tag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Verfahren am Amtsgericht Riesa

Das Hauptverfahren soll am Amtsgericht in Riesa stattfinden, dieses muss nun über einen Verhandlungstermin und die Zulassung der Anklage entscheiden. Der nicht vorbestrafte Beschuldigte befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht in Untersuchungshaft, da keine Haftgründe nach der Strafprozessordnung vorliegen würden.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 15. Juni 2021 | 12:30 Uhr

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