Autobahn-Stau Sachsens Autobahnpolizei rückt zu mehreren Einsätzen aus – eine Tote

Die Polizei hat wieder ein einsatzreiches Wochenende in Sachsen hinter sich. Gleich mehrere Unfälle ereigneten sich auf den Autobahnen. Auf der A14 starb dabei am Sonntagmorgen eine 21 Jahre alte Mutter. Nachdem durch ein querliegendes Boot schon am Sonnabend mehr Geduld auf der A4 gefordert war, gibt es aktuell immer noch einen Stau aufgrund eines Unfalls mit fünf Autos.

Blaulicht
Immer wieder kommt es vor der Baustelle bei Wilsdruff auf der A4 Richtung Dreieck Nossen zu Unfällen. Am Sonntagvormittag sind gleich fünf Autos ineinander gefahren. Bildrechte: imago/Jochen Tack

Bei zwei Auffahrunfällen auf der Autobahn 4 in Richtung Frankfurt/Main sind bei Wilsdruff am Sonntag fünf Autos beschädigt worden. Bei den Kollisionen am Vormittag "sind zum Glück keine Menschen verletzt" worden, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Dresden MDR SACHSEN. Die Unfälle ereigneten sich etwa einen Kilometer vor Beginn der Dauerbaustelle hinter der Abfahrt Wilsdruff.

Weil aktuell viele Autos unterwegs sind, ist schnell ein Rückstau entstanden. Um 16:00 Uhr staute sich der Verkehr auf einer Länge von neun Kilometern. Autofahrer müssen mit einer halben Stunde Verzögerung rechnen.

Junge Mutter stirbt nach Unfall auf A14

Bei einem Unfall auf der A14 ist am Sonnabend eine junge Mutter ums Leben gekommen. Der Kleinwagen eines 20-Jährigen kam aus noch unbekannten Gründen am frühen Morgen nahe der Abfahrt Döbeln-Ost von der Fahrbahn ab, streifte einen Baum und überschlug sich. Das teilte die Dresdner Polizeidirektion am Sonntag mit. Die 21 Jahre alte Mutter wurde dabei lebensgefährlich verletzt und starb wenig später im Krankenhaus. Ihr neun Monate alter Sohn und der Fahrer des Autos wurden schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Boot blockierte A4

Ein acht Meter langes Boot hat in der Nacht zum Sonntag die A4 blockiert. Nach Angaben der Dresdner Polizeidirektion kam das Auto eines 50-Jährigen mit dem Bootsanhänger zwischen den Anschlussstellen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla ins Schleudern. Der Anhänger riss ab und prallte gegen eine Leitplanke und das Auto. Es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro, verletzt wurde niemand. Nach knapp drei Stunden konnte der Verkehr laut Polizei wieder ungehindert rollen.

Quelle: MDR/kk/al/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Verkehrsmeldungen | 04. Juli 2021 | 10:00 Uhr

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