Regionalstudio Dresden - Nachrichten um 14:30 Uhr


Oberbürgermeister spricht Machtwort

Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat im Hinblick auf das Sachsenbad ein Machtwort gesprochen. Das berichten die Dresdner Neuesten Nachrichten. Demnach forderte er den Stadtrat auf, das marode Bad für gut eine Million Euro an einen Investor zu verkaufen. Der Verkaufserlös und das Geld, das der Stadtrat für eine Sicherung des maroden Gebäudes eingeplant hatte, sollen nach dem Willen des Oberbürgermeisters in ein neues Schwimmbad in Pieschen gesteckt werden. Der Stadtrat entscheidet nächsten Mittwoch über das Schicksal des Sachsenbades.


Immobilienbetrug bald vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft in Dresden hat gegen einen mutmaßlichen Betrüger Anklage erhoben. Dem 61-jährigen Mann aus Norddeutschland wird Betrug mit einer Immobilie in Meißen vorgeworfen. So soll er einen Kaufvertrag über ein Grundstück abgeschlossen haben, obwohl er den Kauf gar nicht finanzieren konnte. Schon die Maklergebühren von 48.000 Euro blieb er schuldig. Der 61-Jährige ließ in dem Haus zudem Handwerkerarbeiten durchführen, die er auch nicht bezahlte. Das Landgericht Dresden muss nun entscheiden, ob die Anklage zugelassen und ein Verfahren eröffnet wird. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.


auch Schuldnerberater spüren Corona-Pandemie

Die Folgen der Corona-Pandemie spüren auch die Schuldnerberater. Zu ihnen gehört Jürgen Sedlmeier, der in Kamenz für die Caritas Menschen berät, die wegen Schulden nicht mehr weiter wissen. Jörg Sedlmeier sagte der Sächsischen Zeitung, die Nachfrage nach einer Beratung sei im vergangenen Jahr enorm gestiegen. Derzeit nähmen die Anfagen von Gewerbetreibenden zu. Die Lage sei aber so, dass man fünf bis sechs Wochen auf einen Beratungs-Termin warten müsse.


Zehnjähriger landet nach Irrfahrt mit Zug in Bautzen

Ein zehnjähriger Junge aus Meißen ist nach einer Irrfahrt mit dem Zug in Bautzen gelandet. Laut Polizei verließ der Junge am Mittwoch seine Wohngruppe, um zu seiner Mutter nach Dresden zu fahren. Allerdings erwischte er den falschen Zug. In Bautzen empfing ihn eine Streife und schickte ihn mit einem Sozialarbeiter zurück in seine Wohngruppe.

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