Flutkatastrophe Bund beteiligt sich mit 400 Millionen Euro an Hochwasser-Soforthilfen

Das Hochwasser im Juli hat zahlreiche Regionen in Deutschland in Angst und Schrecken versetzt. Auch Sachsen war betroffen. Nun hat die Bundesregierung ein Hilfsprogramm auf den Weg gebracht. Zu den Soforthilfen der Bundesländer gibt sie jeweils die Hälfte dazu.

Unwetter Bad Schandau 2021
Auch Bad Schandau wurde erneut von den Wassermassen heimgesucht. Unter anderem wurde die Kirnitzschtalbahn überflutet. Bildrechte: Marko Förster

Der Bund beteiligt sich mit zunächst rund 400 Millionen Euro an den Soforthilfen für die vom Hochwasser betroffenen Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen. Das teilte das Bundesinnenministerium am Freitag in Berlin mit. Demnach schlossen die betroffenen Länder und der Bund eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung. Die notwendigen haushaltsrechtlichen Schritte würden unverzüglich eingeleitet. In Sachsen hatten starke Regenfälle am 13. Juli im Vogtland und im Erzgebirge sowie am 17. Juli in der Sächsischen Schweiz und in der Lausitz heftige Überschwemmungen verursacht.

200 Millionen Euro Spendengelder

Bereits am 21. Juli hatte die Bundesregierung zugesichert, sich hälftig an den Soforthilfen der betroffenen Länder zu beteiligen. Zunächst war von 200 Millionen Euro die Rede. Neben den Soforthilfen stehen auch Spendengelder zur Verfügung. Für die Betroffenen der Flutkatastrophe sind nach Recherchen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) schon jetzt über 200 Millionen Euro an Spenden eingegangen.

Quelle: MDR/sth/kna

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 30. Juli 2021 | 17:00 Uhr

Mehr aus Sachsen