Frostwetter Minus 28,8 Grad: Bundesweiter Kälterekord in Kühnhaide

Kalt, kälter, Kühnhaide: In der Nacht zu Montag war es bundesweit nirgendwo kälter als in Kühnhaide, dem sächsischen Sibirien bei Marienberg.

In der Nacht zum Montag sind in Sachsen an mehreren Orten die Temperaturen auf minus 20 Grad gefallen. Besonders kalt war es wieder in Kühnhaide, einem Ortsteil der Stadt Marienberg im Erzgebirgskreis, teilte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit. Dort wurde Montagmorgen 5 Uhr ein Tiefstwert von minus 28,8 Grad gemessen. Damit stellt Kühnhaide für den bisherigen Winter einen bundesweiten Kälterekord auf. Bereits in der Nacht zum Sonntag war Kühnhaide der Minus-Rekordort in Sachsen, als minus 28,0 Grad Celsius in der Luft gemessen wurden.

Eisiger Wochenstart

Besonders eisig startete der Montag aber auch in Ortsteilen von Dippoldiswalde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und in der Gemeinde Sohland an der Spree im Landkreis Bautzen, bestätigte der Deutsche Wetterdienst.

Die eisige Polarluft mit bis zu minus 15 Grad Celsius bleibt bis Mittag in Sachsen noch wetterbestimmend. Zum Abend hin ist ein Wetterwechsel mit milderen Temperaturen angekündigt worden. Die Temperaturen sollen auf minus 5 bis 0 Grad Celsius steigen. Am Montagabend kann es von Westen her schneien. Der Schnee soll am Dienstag teils in Regen übergehen, was zu Verkehrsproblemen führen kann. Der DWD warnt vor örtlich spiegelglatten Straßen.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 15.02.2021 | 19:00 Uhr

1 Kommentar

Maria A. vor 40 Wochen

Kühnhaidner sind nicht nur hart im Nehmen. Sondern, von kompetenter Seite bestätigt, sogar die abgehärtesten Gebirgsbewohner.

Mehr aus Sachsen