Corona-Maßnahmen Nordsachsen steht offenbar erneut vor Schulschließungen

Cornelia Herrmann unterrichtet Schüler.
Erst seit zwei Wochen haben die Grundschulen in Sachsen wieder geöffnet. Nun drohen zumindest im Landkreis Nordsachsen erneut Schließungen. Grund sind die hohen Inzidenzwerte im Kreis. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Dem Landkreis Nordsachsen stehen offenbar erneut Schulschließungen bevor. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte bei einer Videokonferenz am Dienstagabend: "Wir diskutieren Schulschließungen für Nordsachsen ab nächster Woche." Grund sei die hohe Inzidenz von deutlich über 100. Nordsachsen wäre dann neben dem Vogtlandkreis der zweite Landkreis im Freistaat, in dem Schulen nochmals schließen müssen. Beide Landkreise sind derzeit besonders von Neuinfektionen betroffen.

Mehr Tests für besonders betroffene Gebiete

Wegen der hohen Inzidenz in Nordsachsen will die Staatsregierung 20.000 Corona-Schnelltests für den Landkreis zur Verfügung stellen. Laut Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) erhalten alle anderen Kreise und kreisfreien Städte lediglich je 10.000 Tests. Nur der Vogtlandkreis bekommt mit 40.000 Tests den Angaben zufolge deutlich mehr.

Bund-Länder-Konferenz steht bevor

Die Vogtlandkonferenz fand im Vorfeld der Sondersitzung des Sächsischen Landtags zur Corona-Pandemie am Mittwoch statt. Ministerpräsident Kretschmer wird morgen außerdem erneut mit den Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die weiteren Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten. Der Corona-Lockdown mit einem umfangreichen Herunterfahren des öffentlichen Lebens ist zunächst bis zum 7. März befristet.

Quelle: MDR/al/kp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 02.03.2021 | 20:00 Uhr in den Nachrichten

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