Verdacht auf Brandstiftung 60 Strohballen bei Parthenstein niedergebrannt

Bei Parthenstein im Landkreis Leipzig hat es in der Vergangenheit häufiger gebrannt. So auch am Montag, als ein Feuer in einer Scheune ausgebrochen ist. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und prüft Zusammenhänge zu vorherigen Bränden.

Brennende Strohballen auf einem Feld.
Die Feuerwehr musste die Strohballen kontrolliert abbrennen lassen. Bildrechte: Medienportal-Grimma

Am Montagmorgen haben bei Parthenstein im Landkreis Leipzig 60 Heuballen gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer aus bisher ungeklärter Ursache in einer Scheune aus.

Landwirt Thomas Hensellek ist bereits zum dritten Mal von einem Feuer betroffen: "Es ist sehr ärgerlich. Ich habe heute schon wieder Rotz und Wasser geheult und bin völlig am Boden", sagte er im MDR-Interview.

Landwirt: "Das ist meine Existenz"

Das erste Mal sei er vor sechs Jahren betroffen gewesen. Und auch im März 2021 brannte es bei ihm. "Ich habe die Schnauze voll, kann kaum noch schlafen. Das geht seit Anfang des Jahres so. Das ist meine Existenz, da steckt viel Arbeit drin", so der Landwirt. Das Stroh sei eigentlich als Winterfutter für seine 30 Rinder geplant gewesen. Nun müsse er es zukaufen.

Auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind genervt: "Diese Brände gehen schon seit einem Jahr", sagte Einsatzleiter Sven Medecke. Den Sachschaden im aktuellen Brandfall schätzt er auf etwa 5.000 Euro.

Polizei prüft Zusammenhänge mit anderen Bränden

In der Vergangenheit war es in der Gegend bereits zu diversen Bränden gekommen. Neben Strohballen brannte auch ein Holzlager nieder. Die Polizei prüft derzeit mögliche Zusammenhänge zwischen den Bränden. Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Quelle: MDR(mar)

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