Waffenlager bei Collm Sächsischem KSK-Soldaten droht nach Waffenfunden Anklage

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr bei einer Vorführung am Tag der Bundeswehr beim Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (AusbZSpzlOp) in Pfullendorf.
Bei einem Mitglied des Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr waren im Mai verschiedene Waffen und Sprengstoff gefunden worden. Bildrechte: imago images / Björn Trotzki

Die Ermittlungen gegen einen Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) aus dem sächsischen Collm, in dessen Garten illegale Waffen und Sprengstoff gefunden wurden, sind abgeschlossen. Wie der NDR und der WDR berichten, muss der Soldat nun mit einer Anklage wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz rechnen. Sein mutmaßlich rechtsextremes Gedankengut habe bei den Ermittlungen letztlich eine Nebenrolle gespielt.

Bei dem Soldaten hatte die Polizei neben zwei Kilogramm Sprengstoff und diversen Zündern auch mehrere Tausend Stück Gewehr- und Pistolenmunition, ein Maschinengewehr, Messer, eine Handgranate und einen Schalldämpfer gefunden.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.10.2020 | 17:00 Uhr in den Nachrichten

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