Kriminalität Hausdurchsuchung wegen Brandstiftung in Döbeln

abgebrannte Holzlatten
Auf der Baustelle des Sächsischen Landesrechnungshofes hatte es Mitte März gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Bildrechte: LausitzNews

Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum hat in Döbeln die Wohnung eines 37 Jahre alten Mannes durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, steht er im Verdacht, Mitte März auf der Baustelle des Sächsischen Landesrechnungshofs in Döbeln mehrere Brände gelegt zu haben. Dabei war Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro entstanden. Bei der Durchsuchung der Wohnung beschlagnahmten die Beamten ein Mobiltelefon sowie mutmaßliche Tatwerkzeuge. Die Ermittlungen dauern an.

Gebrannt hatten damals unter anderem ein Bauwagen samt darin gelagerter Dokumente, Styroporplatten sowie ein Stapel Altholz. Verletzt wurde niemand. Bauherr ist das sächsische Finanzministerium. Eine politische Motivation wollte das Landeskriminalamt nicht ausschließen. Aus diesem Grund hatte das PTAZ die Ermittlungen übernommen.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 28. April 2021 | 06:00 Uhr

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