Landgericht Leipzig Verhandlung gegen Ex KSK-Soldat im Januar

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr bei einer Vorführung am Tag der Bundeswehr beim Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (AusbZSpzlOp) in Pfullendorf.
Ein ehemaliger Elitesoldat aus Collm muss sich vor dem Landgericht Leipzig verantworten. Bildrechte: imago images / Björn Trotzki

Ein Bundeswehrsoldat des KSK muss sich vom 22. Januar 2021 an vor dem Landgericht Leipzig verantworten. In dem Garten des Mannes im nordsächsischen Collm waren illegale Waffen und Sprengstoff gefunden worden. Dem KSK-Soldaten werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz vorgeworfen, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Sprengstoff und Munition

Bei einer Durchsuchung des Grundstücks des 45-Jährigen waren im Mai dieses Jahres unter anderem zwei Kilogramm professioneller Sprengstoff, mehrere Tausend Stück Gewehr- und Pistolenmunition, eine Armbrust, eine Nebelhandgranate sowie Schusswaffen und Waffenteile gefunden und sichergestellt worden.

Acht Verhandlungstermine

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hatte Anfang November Anklage gegen den 45-Jährigen erhoben und beim Landgericht Leipzig eingereicht. Die Anklage hat nun insgesamt acht Termine bis Ende März angesetzt, erläuterte die Sprecherin.

Quelle: MDR/lt/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.12.2020 | 16:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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