Corona-Pandemie Leipzig: Nach Ostern Öffnungen vorgesehen - trotzdem Kritik

Auch Leipzig stellt sich trotz unsicherer Aussichten auf weitere Öffnungen in der nächsten Woche ein. Die sächsische Corona-Schutzverordnung lässt ab 6. April Lockerungen im Handel, bei Museen und sogenannten körpernahen Dienstleistungen unabhängig von der Inzidenz zu.

Neues Rathaus Leipzig
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Grundsätzlich gilt die Sächsische Corona-Schutzverordnung. Alle gültigen Regelungen finden Sie in unserer Übersicht:

Die neue Corona-Schutzverordnung für Sachsen ist am 1. April in Kraft getreten. Sie führt dazu, dass in Leipzig nicht lebenswichtige Geschäfte und öffentliche Einrichtungen wie Zoos oder Museen geschlossen werden müssen. Derzeit gilt für alle Entscheidungen zu Einschränkungen noch der Wocheninzidenzwert auf 100.000 Einwohner, der mittlerweile überall in Sachsen über 100 liegt.

Nach Ostern wird das Kriterium gewechselt, entscheidend ist dann die Belegung der Krankenhausbetten. Leipzigs Stadtsprecher Matthias Hasberg erklärte MDR SACHSEN: "Uns hat überrascht, dass die Neuregelung erst nach Ostern greift." Das sei den Menschen kaum noch zu erklären. Mit der vorliegenden Verordnung komme die "Osterruhe", die die Bundeskanzlerin zurückgezogen hatte, in Sachsen durch die Hintertür.

Mögliche Veränderungen nach Ostern:

  • Einzelhandel kann per Click & Meet wieder öffnen
  • ebenso Museen und Galerien sowie körpernahe Dienstleistungen (Frisör, Nagelstudio, Kosmetik-, Tätowier-, Piercing- und Massagestudio, Solarium) - Achtung: Hier gilt nach sächsischer Corona-Verordnung Testpflicht für Mitarbeitende und Kunden, in Museen: Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung nötig
  • Sport für Kinder und Jugendliche in Gruppen bis maximal 20 Personen im Außenbereich

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 01. April 2021 | 17:30 Uhr

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