Sonnenanbeter Bundespolizei löst illegales "Sonnenbaden" am Hauptbahnhof Leipzig auf

Leipziger Hauptbahnhof
Die Dächer auf dem Gelände des Hauptbahnhofs in Leipzig sind nicht zum Sonnenbaden geeignet. Zudem lauern viele andere Gefahren während illegalen Aufenthalten auf dem Bahngelände. Bildrechte: dpa

Am Dienstag hat die Bundespolizei auf dem Gelände des Hauptbahnhofs in Leipzig eine illegale "Sonnenparty" aufgelöst. Wie die Beamten mitteilten, hatten 30 Personen ein Dach auf dem Bahngelände unerlaubt zum Sonnenbaden genutzt. Zudem kletterten einige der "Sonnenanbeter" den Angaben zufolge auf abgestellte Waggons.

Die Gruppe im Alter von 18 bis 35 Jahren verstieß damit nicht nur gegen die Corona-Schutzverordnung, sondern muss jetzt auch mit Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch leben. Die Kosten des Einsatzes werden laut Polizei den 30 Personen in Rechnung gestellt.

Bundespolizei warnt: Lebensgefahr auf Bahngeländen!

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang auf die lebensgefährlichen Folgen eines unerlaubten Aufenthaltes auf Bahnanlagen hin: Die Gefahren, die von herannahenden Zügen und Oberleitungen ausgehen, würden regelmäßig unterschätzt. Das Betreten von Gleisanlagen an den nicht dafür vorgesehenen Stellen ist laut Polizei lebensgefährlich und für unberechtigte Personen verboten.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.02.2021 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio LEipzig

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