Ermittlungen Polizei warnt vor fremden Steckern in Zügen

Passagiere auf einem Bahnsteig
Den manipulierten Stecker hatte ein Bahnmitarbeiter gefunden und die Bundespolizei verständigt. Reisende, die ebenfalls Stecker bemerken, sollen diese laut Polizei nicht berühren und das Sicherheitspersonal benachrichtigen. Bildrechte: imago/Stefan Noebel-Heise

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen einer manipulierten Steckdose in einem Zug aufgenommen. Den Angaben zufolge hatte eine unbekannte Person in einer Steckdose eines ICE einen präparierten Stecker platziert. Eine Berührung hätte aufgrund der angelegten Spannung von 230 Volt akute Lebensgefahr bedeutet. Messungen der Bahn ergaben demnach, dass der Stecker tatsächlich unter Spannung stand. Der Stecker habe sich zwischen zwei Sitzplätzen befunden.

Nach Angaben der Beamten hatte ein Bahnmitarbeiter den Stecker am Dienstagnachmittag im Leipziger Hauptbahnhof entdeckt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Versuchs einer gefährlichen Körperverletzung mittels einer "das Leben gefährdenden Behandlung". Die Beamten warnten zugleich davor, etwaige weitere Stecker zu berühren. Stattdessen solle die Polizei gerufen werden.

Quelle: MDR/kp

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 23. September 2021 | 05:30 Uhr

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