Prozess Mann aus Leipzig versucht mit Spielgeld Einkauf zu bezahlen

Geld hätten vermutlich alle gern mehr, aber die einfachen Wege dorthin sind in der Regel Sackgassen. Vor dem Amtsgericht Leipzig musste sich am Mittwoch ein 29-Jähriger Leipziger wegen Geldfälscherei verantworten. Er hatte versucht mit Spielgeld aus China seinen Einkauf zu bezahlen.

Geschscheine im Gegenlicht
Mit gefälschten Zwanzig-Euro-Noten hatte ein mann aus Leipzig versucht, seinen Einkauf zu bezahlen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das Amtsgericht Leipzig hat einen 29-Jährigen wegen des Einsatzes von Falschgeld zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der Leipziger hatte sich dem Gericht zufolge auf einer legalen Internetseite täuschend echte Zwanzig-Euro-Noten bestellt und wollte davon einen Einkauf im Supermarkt bezahlen.

Spielgeld aus China

Das Spielgeld, das in China herstellt worden sei, wirkte laut Angeklagtem optisch so täuschend echt, dass es der 29jährige Leipziger auf einen Versuch ankommen ließ. Doch die Kassiererin bemerkte den Schwindel und rief die Polizei.

Nochmal Glück gehabt

Der nicht vorbestrafte Mann bedauerte vor Gericht seine Tat. Letztendlich hatte er Glück, dass schon der erste Versuch schief ging. Ab dem zweiten Versuch hätte das Gericht die Tat als gewerbsmäßig einstufen müssen. Dann hätte den Angeklagten eine Mindeststrafe von zwei Jahren erwartet.

Quelle: MDR/mar

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