Eis und Schnee Leipzigerin in Karl-Heine-Kanal eingebrochen

Menschen laufen auf einem zugefrorenen Kanal
Verlockend und gefährlich: Die Eisflächen auf dem Karl-Heine-Kanal in Leipzig. Bildrechte: MDR/Moritz Arand

Das sonnige Winterwetter hat die Leipziger am Sonntag nach draußen gelockt. Auch der zugefrorene Karl-Heine-Kanal zog viele in seinen Bann. Einige Bewohner der Stadt nutzen Wetter und eisige Temperaturen, um auf dem Karl-Heine-Kanal Eislaufen zu gehen. Für eine Frau wurde der Spaß auf den Kufen allerdings zum Verhängnis. Nach Polizeiangaben brach die 29-Jährige im Eis ein. Nachdem sie gerettet und medizinisch versorgt wurde, sei sie nach Hause gebracht worden, so die Polizei.

Polizei: Eisflächen nicht betreten

Trotz niedriger Temperaturen in den vergangenen Tagen und Nächten, sollten Eisflächen nicht betreten werden, empfiehlt die Polizei. Während die Eisschicht in Ufernähe oftmals tragfähig erscheint, kann sich dies bereits nach wenigen Metern ändern. Dort ist die Wahrscheinlichkeit eines Einbruches im Eis besonders hoch und kann zur lebensgefährlichen Falle werden.

Erst am Sonnabend waren in Dresden vier Menschen an der Kiesgrube Leuben durch die Eisdecke gebrochen. Zwei Stunden dauerte die Rettungsaktion, gut 40 Helfer waren im Einsatz.

Quelle: MDR/bb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 12.02.2021 | 19:00 Uhr

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