Dank 24-Stunden-Betrieb Auch russische Fluggesellschaft plant humanitäres Drehkreuz in Leipzig/Halle

Einer Antonow AH-124-100 der Volga-Dnepr Airlines fährt auf dem Flughafen Leipzig/Halle 2013 ein Follow-me-Car voraus.
Volga-Dnepr ist bereits seit einigen Jahren am Flughafen Leipzig/Halle aktiv. Bildrechte: dpa

Der Flughafen Leipzig/Halle wird als Drehkreuz für humanitäre Hilfen offenbar immer attraktiver. Nach der EU-Entscheidung für ein Logistik-Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes will jetzt auch ein russischer Logistiker am Airport einen Standort aufbauen. Die Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr transportiert etwa Bergungstechnik für Erdbebengebiete oder medizinische Ausrüstung für schwer zugängliche Regionen und plant nun einen entsprechenden Hub für solche Einsätze. Ein Flughafensprecher bestätigte dem MDR die Pläne. Der Flughafen sei für solche Einsätze hervorragend geeignet - unter anderem, weil es kein Nachtflugverbot für Frachtmaschinen gibt. Hilfsflüge können damit rund um die Uhr abheben.

Volga-Dnepr ist bereits am Flughafen Leipzig/Halle aktiv und betreibt unter anderem Antonow-Frachter für besonders schwere und sperrige Güter oder technische Geräte.

Quelle: MDR/lam/MDR SACHSEN-ANHALT

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 04.03.2021 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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