Nach Sperrung Bauarbeiten zwischen Störmthaler und Markkleeberger See gestartet

Schleuse mit Passagierschiff am Merkkleeberger See
An der Schleuse zwischen den beiden Seen waren in der vergangenen Woche Risse entdeckt worden. Bildrechte: EGW mbH

Zwischen dem Störmthaler und dem Markkleeberger See werden seit Mittwoch Spundwände verbaut. Beide Seen im Leipziger Süden waren wegen Rissen an den Böschungen eines verbindenden Kanals gesperrt worden. Geplant ist nach Angaben des Bergbausanierers Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) zunächst ein Sperrwerk aus zwei Spundwandriegeln im Abstand von 15 Metern. In einem späteren Bauabschnitt werden drei weitere Riegel im Abstand von 20 Metern gebaut. Dadurch soll eine Wasserkaskade entstehen. Die soll die vier Meter Unterschied zwischen den Wasserpegeln der beiden Seen stufenweise absenken. Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Fertigstellung Ende Mai

Der Landkreis Leipzig hatte Ende vergangener Woche die Nutzung des Störmthaler und Markkleeberger Sees bis Ende Mai untersagt. In dem verbindenden Kanal und nahe der Schleuse waren Risse in der Böschung festgestellt worden. Ein kompletter Zusammenbruch hätte nach Angaben von Sachverständigen weitreichende Überschwemmungen zur Folge - in den nördlichen Stadtgebieten von Markkleeberg bis hin nach Leipzig.

Quelle: MDR/dpa/lt

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 01. April 2021 | 05:30 Uhr

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