Polizeieinsatz Verdächtige Blechbüchse in Leipzig sichergestellt - Einsatz beendet

Nachdem bereits im Sommer zwei Sprengvorrichtungen in Leipzig explodierten, war am Donnerstag im Westen der Stadt erneut ein verdächtiger Gegenstand aufgetaucht. Die Polizei sperrte den Bereich ab und war bis in die Abendstunden im Einsatz. Experten untersuchten die mögliche Sprengvorrichtung und nahmen das Umfeld unter die Lupe.

Polizeiiabsperrung in Leipzig
Das Gebiet um den Fundort war abgesperrt. (Symbolbild) Bildrechte: xcitepress

Nach dem Fund einer möglichen Sprengvorrichtung im Leipziger Westen hat die Polizei ihren Einsatz am Donnerstagabend beendet. Die verdächtige Blechdose sei sichergestellt, teilte die Polizei auf Twitter mit. Diese soll nun weiter untersucht werden. Alle Maßnahmen vor Ort seien beendet und die Sperrungen aufgehoben, hieß es. Die Polizei hatte den Bereich am Elstermühlengraben bis zum frühen Abend weiträumig abgesperrt. Sprengstoffspürhunde kamen zum Einsatz, fanden nach Angaben der Polizei jedoch keine weiteren verdächtigen Gegenstände. Nach Polizeiinformationen handelt es sich bei dem Fund um eine gefüllte Blechbüchse. Spezialkräfte der Polizei für "unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung" waren vor Ort, ebenso wie Streifenbeamte und die Kriminalpolizei.

Schulhof geräumt

In der Lessingstraße in Leipzig war am Donnerstagmittag ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Der Fundort am Poniatowskiplan, einer kleinen Verbindungsstraße zwischen Lessing- und Elsterstraße, war weiträumig abgesperrt worden. Zunächst hatte es geheißen, dass eine naheliegende Grundschule komplett evakuiert werden müsse. Die Polizei ergänzte später, dass der Hortbetrieb weitergehe und lediglich der Schulhof geräumt worden sei. Die Eltern wurden demnach gebeten, ihre Kinder abzuholen. Der Hinweis auf die Vorrichtung sei von der Grundschule gekommen. Worum es sich bei dem Gegenstand handelte, war zunächst unklar.

Kriminaltechniker an einem geparkten Auto.
Kriminaltechniker der Leipziger Polizei untersuchten den Gegenstand. Bildrechte: xcitepress

Mehrere Funde in den vergangenen Monaten

Im Mai und Juni waren zwei Paket-Sprengladungen an verschiedenen Orten in Leipzig explodiert. Auch im August kam es zu weiteren Detonationen. Dabei waren zwei Menschen verletzt worden. Die Polizei ermittelt mit dem Verdacht auf einen möglichen Serientäter.

Quelle: MDR/bj/sth/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 16. September 2021 | 14:00 Uhr

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