SEK-Einsatz in Leipzig Mann bedroht Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mit Messer

Für Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Leipzig stand am Mittwoch ein sogenannter fachärztlicher Hausbesuch an. Da man bereits im Vorfeld befürchtete, dass es bei dem Einsatz zu Schwierigkeiten kommen würde, begleiteten Streifenpolizisten die Mitarbeiter des Amtes. Am Ende kam sogar das SEK zum Einsatz.

Ein 29-Jähriger hat in Leipzig Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mit einem Messer bedroht und sich in seiner Wohnung verschanzt. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei stürmte schließlich die Wohnung, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben der Polizei waren Streifenpolizisten am Mittwoch als Unterstützung des Gesundheitsamtes vor Ort, da bereits im Vorfeld bekannt war, dass es Schwierigkeiten bei dem Termin geben könnte. Weil der psychisch kranke Mann ein Messer zog und aus seiner Wohnung heraus die Mitarbeiter des Gesundheitsamts bedrohte, wurde das SEK hinzugezogen.

Der Einsatz dauerte über fünf Stunden. Wegen der Bedrohung durch den 29-Jährigen zogen sich die Mitarbeiter des Gesundheitsamts zunächst zurück. Daraufhin verschanzte er sich in der Wohnung im Stadtteil Connewitz. Einsatzkräfte des SEK versuchten zunächst, beruhigend auf ihn einzuwirken. Nach mehreren Stunden stürmten sie schließlich die Wohnung. Verletzt wurde niemand, der 29-Jährige wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Quelle: MDR(lt)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 16. Dezember 2021 | 08:30 Uhr

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