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Bildrechte: imago images/Christian Ohde

Verkehr

Messstellen dokumentieren Radverkehr in Leipzig

Stand: 28. Januar 2021, 15:14 Uhr

Sechs stationäre Messstellen dokumentieren ab sofort dauerhaft den Radverkehr in Leipzig. Wie die Stadt mitteilte, sind mit der neuen Dauerzählstelle im Lene-Voigt-Park alle zunächst geplanten Standorte realisiert worden. Dabei werden Fahrerinnen und Fahrer automatisch erfasst, wenn sie die in den Boden eingelassenen Messstellen passieren. Die Zählstellen funktionieren mittels elektromagnetischer Induktion und erkennen Fahrräder. Autos und Motorräder werden automatisch herausgefiltert.

Daten des Radverkehrs analysieren

Seit 2017 hatte die Stadt die Zählstellen aufgebaut, um den Radverkehr zu analysieren. So passieren laut Stadtverwaltung im Schnitt täglich 5.200 Radfahrerinnen und Radfahrer die Karl-Liebknecht-Straße, die Jahnallee etwa 4.200 und in der Semmelweisstraße waren es durchschnittlich 2.900 Fahrer. Sogar ein Corona-Knick sei anhand der bisher erfassten Daten abzulesen. An der Dauerzählstelle Manetstraße ging der Radverkehr im Jahr 2020 den Angaben zufolge um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Zuletzt lag hier der Schnitt bei 3.400 Radfahrerinnen und Radfahrern am Tag.

Neben den genannten Messstellen, werden seit dem Frühjahr 2020 in der Gerber-Straße, nördlich der Keilstraße, sowie in der Jahnallee und östlich des Cottaweges die Zahl der Radfahrenden erfasst. Eine Messstelle kostet rund 9.000 Euro.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSENMDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.01.2021 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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