Mögliche Sprengvorrichtung Erste Erkenntnisse zur verdächtigen Blechbüchse in Leipzig

In der Lessingstraße in Leipzig war am vergangenen Donnerstag ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Der Fundort nahe einer Grundschule war weiträumig abgesperrt worden. Die Polizei stellte die Blechbüchse sicher und es laufen Ermittlungen. Nun gibt es erste Erkenntnisse: In der Blechbüchse haben sich Chemikalien befunden.

Kriminaltechniker an einem geparkten Auto.
Kriminaltechniker der Polizei untersuchen den Gegenstand, der vergangenen Donnerstag im Leipziger Westen gefunden wurde. Bildrechte: xcitepress

Nach dem Fund einer verdächtigen Blechbüchse in Leipzig am vergangenen Donnerstag liegen erste Erkenntnisse vor. Eine Sprecherin der Polizeidirektion Leipzig sagte MDR SACHSEN am Montag: "Die Untersuchung dauert noch an, aber wir wissen, dass sich Material umgesetzt hat". Von einer Verpuffung oder einer Explosion könne jedoch nicht gesprochen werden, so die Polizei. Von einer Umsetzung ist die Rede, wenn eine chemische Reaktion stattgefunden hat.

Nahe einer Grundschule in Leipzigs Westen gefunden

Die Blechbüchse war vergangenen Donnerstag im Poniatowskiplan am Elstermühlgraben in der Nähe einer Grundschule entdeckt worden. Bis zum frühen Abend war die Polizei - auch mit Spezialkräften - vor Ort gewesen. Weitere verdächtige Gegenstände wurden den Angaben zufolge nicht gefunden.

Trotz der ersten Erkenntnisse bleibt vorerst unklar, ob die Büchse als mögliche Sprengvorrichtung gedient haben könnte. In den vergangenen Monaten hatte es in Leipzig mehrere Detonationen von Sprengvorrichtungen gegeben. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt. "Wir prüfen, ob ein Zusammenhang mit diesen Ereignissen besteht", sagte die Polizeisprecherin weiter.

Quelle: MDR/sm/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 16. September 2021 | 14:00 Uhr

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