Kriminalität Nach Schüssen in der Eisenbahnstraße: Leipziger Polizei fasst Verdächtigen

Symbolfoto: Festnahme, Handschellen werden anlegen
Die Leipziger Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen (Symbolbild). Bildrechte: IMAGO / Sven Simon

Eine Woche nach den Schüssen in der Leipziger Eisenbahnstraße ist ein Verdächtiger gefasst worden. Laut Polizei handelt es sich um einen 30 Jahre alten Mann. Er sei dringend tatverdächtig, am 15. Juli mehrfach auf andere Menschen geschossen zu haben. Dabei wurde ein 31 Jahre alter Mann am Bein getroffen und lebensgefährlich verletzt. Die Polizei war mit Schutz-, Bereitschafts- und Kriminalpolizei am Tatort. Auch am folgenden Tag war der Bereich noch abgesperrt, um Spuren zu sichern. Gegen den Verdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Kriminalitätsschwerpunkt Eisenbahnstraße

Die Eisenbahnstraße gilt als Kriminalitätsschwerpunkt in Leipzig. Im November 2018 wurde an der Straße eine Waffenverbotszone eingerichtet. Sie soll die Sicherheit in der Gegend erhöhen. Waffen, die unter das Waffenrecht fallen, dürfen in dem Areal nicht getragen werden und die Polizei darf verdachtsunabhängig kontrollieren. Grund dafür war auch eine tödliche Schießerei im Jahr 2016 bei einem Streit im Rockermilieu.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 23. Juli 2021 | 20:00 Uhr

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Mehr aus Sachsen