Ermittlungen Manipulierter Stecker in ICE in Leipzig: Ermittler betreten Neuland

Ein ICE der DB am Gleis 11 am HBF Leipzig
In einem solchen ICE hatte ein Bahnmitarbeiter den Stecker entdeckt. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Lars Tunçay

Im Fall des manipulierten gefährlichen Strom-Steckers in einem ICE im Leipziger Hauptbahnhof betreten die Ermittler Neuland. Wie die Bundespolizei mitteilte, ist es der erste Stecker dieser Art. "Wir haben noch einmal mit der Bahn gesprochen und soweit das bekannt ist, gab es noch keinen ähnlichen Fall", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Freitag. Die Ermittlungen dauerten an. Bislang sei der Hintergrund der Tat unklar.

Bei Berührung lebensgefährlicher Stromschlag möglich

Am Dienstag hatte ein Bahn-Angestellter in dem Zug aus Frankfurt/Main einen präparierten Stecker gefunden, der in einer Steckdose zwischen zwei Sitzen angebracht war. Der Stecker war an den Enden abgeschnitten und so bearbeitet, dass es bei Berührung zu einem möglicherweise lebensgefährlichen Stromschlag mit 230 Volt gekommen wäre, wie die Bundespolizei mitteilte.

Quelle: MDR/sth/dpa

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Mo 25.10.2021 12:24Uhr 00:44 min

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