ARD-Recherche Dopingexperimente an DDR-Freizeitsportlern

Spezielle Flaschen für die Urinprobe.
Bildrechte: MDR/Karsten Möbius

In der DDR sind an Freizeitsportlern in großem Stil Eingriffe und Behandlungen durchgeführt worden, die den Stars der Szene nicht zugemutet werden sollten. Das zeigt eine Recherche der ARD-Dopingredaktion. In einem am Freitag veröffentlichten Film mit dem Titel "Menschenversuche - Die heimlichen Experimente im DDR-Sport" erzählen mehrere ehemalige "Volkssportprobanden" von verordneter Einnahme von Präparaten. Darunter sind Mittel wie Depot-Turinabol und das nicht für den Einsatz am Menschen zugelassene Steroid STS 648 sowie die Durchführung von Muskel- oder Leberbiopsien. Ein Großteil der Versuche soll am Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport (FKS) in Leipzig durchgeführt worden sein. Unter den Folgen leiden die Probanden noch heute.

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Quelle: MDR/bj/sid

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.02.2021 | 19:00 Uhr in den Nachrichten

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