Angriff Rettungswagen in Leipzig attackiert

Auf dem Weg zu einem Einsatz ist in Leipzig ein Rettungswagen attackiert worden. Nahe der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park hinderten mehrere Personen das Fahrzeug an der Weiterfahrt und beschädigten es. Oberbürgermeister Jung sprach von einem inhumanen Akt und will für mehr Sicherheit sorgen.

Sachsenbrücke über das Elsterflutbett in Leipzig
Nahe der Sachsenbrücke ereignete sich der Übergriff auf den Rettungswagen. Am Abend versammeln sich im Park und auf der Brücke viele Menschen, um dort zu feiern. (Archivbild) Bildrechte: imago images / Peter Endig

In der Nacht zum Sonnabend ist im Clara-Zetkin-Park in Leipzig ein Rettungswagen angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Rettungskräfte wegen einer verletzten Person nahe der Sachsenbrücke gerufen. Auf dem Weg zum Einsatzort sei der Rettungswagen auf der Anton-Bruckner-Allee von mehreren Personen umzingelt und an der Weiterfahrt gehindert worden.

Die Unbekannten warfen den Angaben zufolge mehrere Flaschen auf das Fahrzeug, beklebten es mit Aufklebern und besprühten es mit mehreren Graffiti. Die Verdächtigen konnten unerkannt flüchten. Laut Polizei wurden die beiden Rettungssanitäter nicht verletzt und konnten den Rettungseinsatz fortsetzen.

OB Jung: Inhumaner Akt

Oberbürgermeister Burkhard Jung bezeichnete den Vorfall als einen "inhumanen Akt", der durch nichts zu rechtfertigen sei. "Wir werden mit der Polizei gemeinsam überlegen, wie wir in unseren Parks mehr Sicherheit gewährleisten können", so Jung weiter.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 14. Juni 2021 | 05:30 Uhr

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