Innenministerium Mehr Fälle von Gewalt gegen Rettungskräfte in Sachsen

Ein Mitarbeiter vom Rettungsdienst steht vor einem Rettungshubschrauber des ADAC.
Bildrechte: dpa

Rettungskräfte sehen sich in Sachsen zunehmend mit Gewalt konfrontiert. Im vergangenen Jahr sind im Freistaat 105 Fälle von Übergriffen auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rettungsdiensten erfasst worden. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag hervor.

2020 gab es demnach 23 Fälle mehr als im Jahr zuvor. Rettungsassistenten und Feuerwehrleute hatten besonders unter tätlichen Angriffen zu leiden. In der Bilanz führt das Innenministerium drei Schwerverletzte und 50 Betroffene mit leichteren Verletzungen auf. Die meisten Fälle gab es in Leipzig.

Zu den Übergriffen seien 94 Tatverdächtige ermittelt worden. Einige von ihnen hätten Rettungskräfte mehrfach attackiert. Dabei ging es um Straftaten wie Körperverletzung, Bedrohung, Erpressung oder Nötigung.

Quelle: MDR/dpa/mk

Dieses Thema im Programm bei MDR Sachsen MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 2. April 2021 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen