Meisterabschluss trotz Corona Mehr als 620 neue Meister im sächsischen Handwerk

Handwerker mit Werkzeuggürtel legt einen Messwinkel an eine Fensterleibung an
Bildrechte: Colourbox

Ungeachtet der Einschränkungen durch die Corona-Krise haben im vergangenen Jahr 623 Männer und Frauen im sächsischen Handwerk ihren Meisterabschluss gemacht. Dies seien lediglich 30 weniger als im Jahr 2019 gewesen, teilte der Sächsische Handwerkstag am Montag in Dresden mit. Möglich gewesen sei dies durch den flexiblen Umstieg auf digitale Lernformate bei den Meisterkursen.

Viele Meister im Fahrzeugbau

Die meisten Meisterabschlüsse gab es den Angaben zufolge in den Berufen Kfz-Techniker, Karosserie- und Fahrzeugbauer sowie Elektrotechniker. Zuwächse habe es auch bei Zimmerern, Metallbauern, Bäckern und Friseuren gegeben. Ältester Absolvent des Jahrgangs war ein 1964 geborener Elektromechanikermeister aus Chemnitz, jüngste Absolventin eine im Jahr 2000 geborene Frau aus Reichenbach im Vogtland, die Meisterin im Maler- und Lackiererhandwerk wurde.

Derzeit sind laut Handwerkstag in Sachsen rund 56.500 Handwerksbetriebe und handwerksähnliche Gewerbe gemeldet. Diese beschäftigen mehr als 300.000 Menschen.

Quelle: MDR/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.03.2021 | ab 13:00 Uhr in den Nachrichten

0 Kommentare

Mehr aus Sachsen