Corona-Schutzverordnung Sachsens Landesregierung will Regelungen für Weihnachtsmärkte prüfen

Erzgebirgsstädte, Handwerkskammer und erzgebirgischer Männelmacher-Verband haben verbindliche Aussagen zu Weihnachtsmärkten gefordert. Nun hat das Sozialministerium Gesprächsbereitsschaft signalisiert und will Regelungen in der nächsten Corona-Schutzverordnung prüfen.

Hell erleuchtet sind die Verkaufsstände auf dem Striezelmarkt in Dresden
Noch ist nicht klar, in welcher Form in Sachsen in diesem Jahr wieder Weihnachtsmärkte möglich sind. Bildrechte: dpa

Die sächsische Landesregierung will für ihre nächste Corona-Schutzverordnung gesonderte Regelungen zu Weihnachtsmärkten prüfen. Das teilte das Sozialministerium auf Anfrage von MDR SACHSEN mit. Ziel sei, dass die Märkte in diesem Jahr stattfinden können. Am Mittwoch hatten sechs Erzgebirgsstädte die Landesregierung um ein kurzfristiges Treffen gebeten, um Planungssicherheit für die Weihnachtsmärkte zu erhalten.

Ministerin Köpping signalisiert Gesprächsbereitschaft

Die derzeitigen Regelungen reichten dafür nicht aus, hieß es von den Kommunen. Sozialministerin Petra Köpping erklärte Gesprächsbereitschaft. Zudem hätten die Kommunen die Gelegenheit, zum Entwurf der nächsten Corona-Schutzverordnung Stellung zu nehmen. Die aktuelle Verordnung läuft am 20. Oktober aus.

Zuvor hatte bereits der Verband der Kunsthandwerker und die Handwerkskammer Chemnitz verbindliche Aussagen zu Weihnachtsmärkten gefordert. Sie verwiesen darauf, dass sie ihre Aktivitäten planen und gegebenenfalls andere Vertriebswege aufbauen müssen.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 30. September 2021 | 07:00 Uhr

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