Reparieren statt Wegwerfen Reparaturbonus in Sachsen wird fortgesetzt

30. Mai 2024, 11:13 Uhr

Für den Reparaturbonus in Sachsen hat das Land mehr Geld zur Verfügung gestellt. Der Landtag hat am Mittwoch grünes Licht für zusätzliche 1,4 Millionen Euro gegeben. Wie ein Sprecher des Umweltministeriums MDR SACHSEN sagte, kann der Reparaturbonus damit bis weit ins Jahr 2025 angeboten werden. Das Geld kommt aus dem Klimafond.

Ein Mann repariert ein Bügeleisen.
Mit dem Reparaturbonus können Bürger 50 Prozent der Reparaturkosten von Elektro- und Elektronikgeräten zurückerstattet bekommen. (Symbolbild) Bildrechte: picture alliance / dpa Themendienst | Florian Schuh

Seit November hatte sich das Projekt in der Pilotphase befunden. Dafür standen bisher 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Diese sind nach Angaben der Sächsischen Aufbaubank (SAB) bereits fast ausgeschöpft. Damit ist das Ende der Pilotphase erreicht. Das Projekt ist bis 2030 angesetzt. Die Anschlussfinanzierung steht noch offen. Eine Zwischenbilanz der SAB zeigt, dass das Projekt gut angenommen wird. Angaben des Umweltministeriums zufolge wurden seit Projektstart in Sachsen mehr als 9.500 Anträge bewilligt und somit fast 45 Tonnen Elektroschrott vermieden.

Das gilt es zu beachten

Der Freistaat fördert mit dem Bonus Reparaturen von Elektro- und Elektronikgeräten mit Zuschüssen von bis zu 200 Euro bei den teilnehmenden Unternehmen. Die Reparaturkosten müssen aber mindestens 75 Euro inklusive Umsatzsteuer betragen. Dabei werden 50 Prozent zurückerstattet. Um an die Erstattung zu kommen, muss nach der Reparatur ein Antrag gestellt werden.

MDR (stl)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 21. Mai 2024 | 19:00 Uhr

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