Diskussionen laufen Sachsen will die Schulen ab dem 12. April wieder öffnen

Ab dem 12. April könnte es in Sachsen wieder Präsenzunterricht geben – darüber wird laut Kultusminister Christian Piwarz diskutiert. Aktuell werde an der Beschaffung der benötigten Schnelltests gearbeitet.

Schüler beobachten vor einem Gymnasium ihre Klassenkameraden durch das Fenster.
In Sachsen wird darüber diskutiert, ob Schüler ab dem 12. April wieder Präsenzunterricht geben kann. Bildrechte: dpa

Sachsen will die Schulen ab dem 12. April wieder öffnen. Die Bedingungen für Präsenzunterricht werden derzeit diskutiert, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) bei einer Videokonferenz der Regierung am Dienstagabend. Dabei sollen die für Lehrer und Schüler helfen. Über alle Schularten hinweg soll es zwei Tests pro Schüler und Woche geben. "Dafür brauchen wir jeweils 1,2 Millionen Schnelltests, an der Beschaffung arbeiten wir", meint Piwarz. Er sprach von einer Übergangslösung, bis man beim Impfen weiter sei. Dadurch würden die Schulen sicher werden. Impfstoff werde wohl bis Mai "nicht so zur Verfügung stehen wie wir es brauchen", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).

Mehr als nur Tests

Laut Piwarz kommt es auch auf die Einhaltung der anderen Schutzmaßnahmen wie Maske und Abstand in den Schulen an, um flächendeckende Schließungen zu vermeiden. Der Chef der Sächsischen Impfkommission, Thomas Grünewald, verwies auf die im Unterschied zu Ende 2020 höhere Infektionsdynamik. Die Inzidenz verdoppele sich innerhalb von zwei Wochen, das Durchschnittsalter der Corona-Patienten auf Stationen liege aktuell bei 58 Jahren. Nach seinen Angaben haben sich bisher sechs Prozent der sächsischen Bevölkerung mit Corona infiziert - und jeder 500. Sachse mit der Erkrankung sei an den Folgen gestorben.

Dieses Thema bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 23.03.2021 | 19:00 Uhr

Quelle: DPA, MDR, pow

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