Wasserspaß Anbaden am Wochenende: Erste Freibäder eröffnen in Sachsen die Saison

Bei Frühlingstemperaturen im Freibad die Sonnenstrahlen genießen, auf einer Decke zum Wasser schauen und auch mal reinspringen - das ist in einigen Freibädern in Sachsen ab dem Wochenende möglich. Andere Anlagen bereiten die Saisoneröffnung etwas länger vor.

Kind auf Rutsche in einem Wasserpark
Die meisten Freibäder in Sachsen werden noch vorbereitet. In einigen können Hartgesottene aber schon am Wochenende schwimmen. Bildrechte: imago/Panthermedia

In Sachsen laufen die Vorbereitungen zum Start der diesjährigen Freibadsaison. In Dresden öffnen die ersten Bäder bereits am Sonnabend, in Chemnitz am Sonntag, wie die Betreiber mitteilten. In Leipzig beginnt die Saison am 7. Mai. Nach zwei Jahren mit coronabedingten Einschränkungen hoffen die Badbetreiber nun auf viel Andrang und Besucherzahlen auf dem Niveau von 2019.

Dresden erhöht Preise um ein Euro

"Natürlich bleibt das Freibadgeschäft in erster Linie stark wetterabhängig. Darum ist ein toller Sommer mit vielen Sonnentagen Voraussetzung für eine erfolgreiche Saison", sagte der Sprecher der Dresdner Bäder, Lars Kühl. In der Elbestadt öffnen bereits am Sonnabend, 30.4., die Tore des Georg-Arnhold-Bades und die des Kombibades Prohlis. Die anderen Dresdner Bäder folgen am 14. Mai, das Luftbad Dölzschen am 4. Juni.

Zum ersten Mal seit vier Jahren müssen Besucher in dieser Saison mehr für den Eintritt bezahlen. Erwachsene müssen ab 2022 im Durchschnitt einen Euro mehr und Kinder im Schnitt 30 Cent mehr ausgeben. Die Erhöhung erfolge planmäßig und habe laut Kühl mit den stark gestiegenen Energiepreisen nichts zu tun.

So kosten die Tageskarten nach Angaben der Dresdner Bäder im Georg-Arnhold-Bad und im Kombibad Prohlis sechs Euro (ermäßigt fünf Euro, Kinder weiter drei Euro). Im Stauseebad Cossebaude, im Naturbad Mockritz sowie in den Freibädern Wostra und Cotta beträgt der Eintrittspreis fünf Euro (ermäßigt drei Euro, Kinder 2,50 Euro). Der Eintritt ins Strandbad Wostra und ins Luftbad Dölzschen kostet ab diesem Jahr vier Euro (ermäßigt 2,50 Euro, Kinder zwei Euro).

Ein Junge springt im Freibad Wostra in Dresden vom 5-Meter-Turm ins Wasser
Im Freibad Wostra in Dresden kostet der Eintritt ab diesem Jahr fünf Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. Bildrechte: dpa

Fest am Stausee Oberrabenstein

In Chemnitz wird die Saison am Sonntag mit einem Fest am Stausee Oberrabenstein eröffnet. Die weiteren Bäder folgen gestaffelt bis zum 11. Juni. Nur das Freibad im Chemnitz-Bernsdorf bleibt bis Ende 2023 komplett geschlossen. Dort werde der Schwimmsportkomplex neu gebaut, teilte die Stadtverwaltung mit.

Mann badet im Stausee Rabenstein
Am Stausee Rabenstein wird am Sonntag die Badesaison eröffnet. Man muss ja noch nicht ganz in Wasser gehen. Bildrechte: MDR SACHSENSPIEGEL

Am Sonntag öffnet außerdem das Natursportbad Bad Düben im Landkreis Nordsachsen. Ebenfalls im Kreis Nordsachsen kann im Waldbad Schmannewitz seit Mitte April schon geschwommen werden. Wegen Sanierungsarbeiten bleibt das Nixenbad in Strehla im Landkreis Meißen in diesem Jahr zu.

Letzter Feinschliff und Suche nach Personal

Mitten in den Vorbereitungen steckt Leipzig. Dort startet die Saison am 7. Mai im Ökobad Lindenthal, die restlichen Bäder folgen am 14. Mai. "Mit den Vorbereitungsarbeiten liegen wir im Plan", sagte die Sprecherin der Leipziger Sportbäder, Katja Gläß. Aktuell finde in den meisten Freibädern der letzte Feinschliff statt. Was nun noch fehlt, ist genügend Personal.

Rettungsschwimmerin übt ihre Einsatzfähigkeit. Sie krault mit einem gelben Gegenstand mit der Aufschrift "DLRG" durchs Wasser.
Die Ausbildung von Rettungsschwimmern war wegen der Hallenschließzeiten in der Pandemie schwierig. Bildrechte: Erik Hoffmann

"Die Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern wurde durch die coronabedingten Schwimmhallenschließungen nachteilig beeinflusst, weshalb es hier die größten Schwierigkeiten beim Recruiting gibt", erklärte Gläß. Auch in Chemnitz liefen die Besetzungsverfahren noch. Gesucht werden Rettungskräfte und Servicepersonal.

In Dresden sieht man sich hingegen personell ausreichend für die Saison gerüstet. Unter den mehr als 30 Saisonkraftstellen fehlen laut Bädersprecher Kühl nur noch zwei Platzwarte und ein Rettungsschwimmer.

MDR (ma)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalreport | 28. April 2022 | 16:30 Uhr

1 Kommentar

peter1 vor 14 Wochen

Zieht Euch warm an, bei den Temperaturen!!!

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