Gottesdienst Sächsische Landeskirche startet Hilfsaktion "Stollenpfennig"

Pünktlich zum 1. Advent hat das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" wieder seine Sammelaktion "Stollenpfennig" gestartet. Mehrere Hundert Bäckereien in Sachsen sind daran beteiligt. Der Erlös soll in diesem Jahr armen Ländern in Südamerika und auf dem afrikanischen Kontinent zukommen.

In einer Spendendose der gemeinsamen Aktion von der Diakonie Sachsen und der sächsischen Bäckerinnung dem "Stollenpfennig" für Brot für die Welt steckt am 11.12.2014 in Dresden (Sachsen) ein Geldschein.
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Am 1. Adventssonntag hat das Hilfswerk "Brot für die Welt" wieder seine Sammelaktion "Stollenpfennig" gestartet. In der sächsischen Landeskirche ist die Aktion mit einem Gottesdienst in der Kirche von Großschönau im Zittauer Gebirge unter strengen Hygieneregeln eröffnet worden. Es predigte Sachsens Diakoniechef, Oberkirchenrat Dietrich Bauer. Im Gottesdienst wurde außerdem das Adventslicht entzündet.

500 sächsische Bäckereien beteiligt

Kirche in Großschönau im Zittauer Gebirge
In der Kirche in Großschönau fand der Eröffnungsgottesdienst zur diesjährigen "Stollenpfennig"-Aktion statt. Bildrechte: dpa

In ganz Sachsen beteiligen sich über 500 Bäckereien, die in ihren Hauptgeschäften und Filialen mehr als 1.300 Dosen auf ihre Verkaufstresen stellen. Beim "Stollenpfennig" ist die Kundschaft der Bäckereien aufgerufen, das Wechselgeld beim Kauf des Stollens oder anderer Backwaren zu spenden. Im vergangenen Jahr erzielte die Sammelaktion bundesweit einen Rekorderlös von über 38.000 Euro.

Unterstützung für Globalen Süden

Die Hilfsaktion von "Brot für die Welt" steht in diesem Jahr unter dem Titel "Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft". Vom Erlös sollen vor allem Länder des Globalen Südens beispielsweise in Südamerika und auf dem afrikanischen Kontinent profitieren. Diese sind vom Klimawandel besonders bedroht und leiden bereits massiv unter den Folgen. In Projekten gehe es zum Beispiel um die bessere Speicherung von Wasser oder die Verwendung von traditionellem, robusten Saatgut, teilte das evangelische Hilfswerk mit.

Vorstand der Diakonie Sachsen, Dietrich Bauer.
Dietrich Bauer Bildrechte: Evangelische Landeskirche Sachsen

Bei all dem müssen wir über unsere Grenzen schauen und die Menschen im Globalen Süden unterstützen. Nur gemeinsam können wir erreichen, dass niemand zurückgelassen wird.

Dietrich Bauer Vorstand der Diakonie Sachsen

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1.800 Projekte in mehr als 90 Ländern.

Quelle: MDR(sm)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 28. November 2021 | 13:00 Uhr

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