Kohleausstieg Neue Vereinbarung für Rekultivierung von Tagebau Nochten und Reichwalde

Ansicht des Kohletagebaus in Nochten
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Die Lausitzer Energie Bergbau AG (Leag) und das sächsische Oberbergamt haben eine überarbeitete Vorsorgevereinbarung für die Rekultivierung der Tagebaue Nochten und Reichwalde unterzeichnet. Die Vereinbarung aus dem Jahr 2018 sei an das im vergangenen Jahr beschlossene Gesetz zum Kohleausstieg angepasst worden, teilte ein Sprecher der Leag mit.

Der neuen Revierplan der Leag zur Braunkohleförderung.
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110 Millionen Euro für Rekultivierung eingezahlt

Laut Kohleausstiegsgesetz wird Deutschland spätestens ab dem Jahr 2038 keinen Strom mehr aus Kohle erzeugen. Bei der Braunkohle wurden dazu feste Abschaltdaten ausgehandelt. Für die vorzeitige Stilllegung von Kraftwerks-Blöcken im Zuge des Braunkohleausstiegs erhält die Leag vom Bund 1,75 Milliarden Euro. Davon geht ein Teil des Geldes an die sächsische Vorsorgegesellschaft Leves, deren Sondervermögen für die zukünftige Rekultivierung der Abbauflächen vorgesehen ist. An die Leves hat die Leag nach eigenen Angaben bislang rund 110 Millionen Euro gezahlt.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen | 02. Juli 2021 | 12:30 Uhr

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