Bundesweite Straßenverkehrszählung Ab Dienstag zählt Sachsen den Verkehr auf den Straßen

Eine Verkehrszählerin notiert mit Hilfe eines digitalen Erfassungsgerätes die Anzahl der Fahrzeuge.
Eine Verkehrszählerin notiert mit Hilfe eines digitalen Erfassungsgerätes die Anzahl der Fahrzeuge. Bildrechte: dpa

Mit einer Verkehrszählung will Sachsen ermitteln, wie viele Autos jeden Tag auf Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen im Freistaat unterwegs sind. Wie das Verkehrsministerium mitteilte, ist die Aktion Teil der bundesweiten Straßenverkehrszählung, die alle fünf Jahre durchgeführt wird. In Sachsen fällt der Startschuss am Dienstag. Bis Oktober gibt es dann weitere Tagen, an denen gezählt wird. Eigentlich sollte die Zählung bereits im vergangenen Jahr stattfinden. Allerdings wurde sie coronabedingt verschoben.

600 Personen an 1.660 Zählstellen im Einsatz

Gezählt wird laut Ministerium an 1.660 manuellen Zählstellen. Dort stehen rund 600 Personen pro Tag. Die Erhebung umfasst motorisierte Fahrzeuge wie zum Beispiel Lkw, Busse, Pkw und Krafträder. Außerdem werden zusätzlich auch Fahrräder gezählt. Die Zählung erfolge anonym, man werde keine individuellen Daten von Fahrzeugen oder Personen erheben, hieß es vonseiten des Ministeriums. Die Zählung soll Auskunft über die Verkehrsentwicklung geben. Daran orientiert sich unter anderem die Verkehrsplanung oder die Planung von Lärmschutzmaßnahmen.

Quelle: MDR/sth/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 18. April 2021 | 16:00 Uhr

3 Kommentare

Mediator vor 3 Wochen

Na dann bringen sie doch einmal Belege für ihre Behauptung, dass angeblich ein CSU Verkehrsminister das meiste Geld seines Ministeriums in Bayern ausgibt. Sie implizieren ja, dass Bayern mehr bekommt als z.B. NRW und BW zusammen. Das ist schlicht und ergreifend eine Lüge.

Bayern profitiert aber z.B. dann massiv, wenn andere Bundesländer wegen schlecht aufgestellter Planungsabteilungen keine oder nur wenige förderfähige Projekte einreichen. Nicht abgerufene Mittel gegen dann eben an die BL die noch fertig geplante Projekte in der Pipeline haben.

Wenn Sachsen also Mittel aus dem Förderrahmen des Bundes erhalten will, dann muss es eben auch Projekte ausgeplant haben. An dem Sinn der Zählung ändert das alles nichts.

PS: Wer beschwert sich denn in Bayern über überdimensionierte Straßen? Da fallen mir doch eher die Rennbahnen im dünnbesiedelten Sachsen-Anhalt ein. Kaum Menschen und hochmoderne Überlandstraßen.




zenkimaus vor 3 Wochen

Da können die Sachsen solange zählen wie sie wollen, die anderen Länder auch. Solange ein CSU Minister im Verkehrsministerium sitzt fliesst das meiste Geld nach Bayern. Da beschweren sich die Menschen zum Teil das die Straßen zu überdimensioniert sind. Alles nur Actionnismus. Die Problematik kennt man und die ändern sich auch nach einer Zählung nicht

Gerald vor 3 Wochen

Eigentlich sollte die Zählung bereits im vergangenen Jahr stattfinden. Allerdings wurde sie coronabedingt verschoben.
Achso, jetzt gibt es kein Corona? Wenn das nicht so traurig wäre, müsste man schon wieder lachen!

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