Sachsenforst Nur vier Waldbrände in Sachsen im Frühjahr

Feuerwehrleute löschen den brennenden Waldboden.
Im vergangenen Jahr hielt ein Waldbrand bei Wittichenau die Feuerwehr in Atem. (Archivbild) Bildrechte: Lausitznews

Kühle Witterung und Niederschläge haben für eine geringe Waldbrandgefahr in Sachsen in diesem Frühjahr gesorgt. Im März und April gab es vier Waldbrände, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst mitteilte. Betroffen war demnach weniger als ein Hektar Fläche. Wie die Behörde erklärte, durchfeuchteten Schnee und Regen ab Jahresbeginn den oberen Boden und reduzierten somit die Brandgefahr. Im März und April des vergangenen Jahres seien hingegen bei 39 Bränden insgesamt mehr als 2,3 Hektar Wald beschädigt worden, teilte der Sachsenforst mit.

Risikogebiete in Nordsachsen

Im gesamten Jahr 2020 gab es laut den aktuellen Angaben von Sachsenforst 111 Brände auf rund 32,6 Hektar Fläche. Demnach waren allein im August mehr als 22,5 Hektar betroffen. In den meisten Fällen habe menschliches Fehlverhalten für die Brände gesorgt.

Als Flächen mit hoher Waldbrandgefahr gelten vor allem nördliche Gebiete etwa um Hoyerswerda, Großenhain, Torgau, Eilenburg und Delitzsch. Offenes Feuer im Wald und in dessen Nähe ist ganzjährig verboten, das gilt auch für Rauchen, Grillen und Lagerfeuer.

Quelle: MDR/bj/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | In den Nachrichten | 08. Mai 2021 | 13:00 Uhr

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