Awo Thüringen Dritte AJS-Geschäftsführerin wirft das Handtuch

Antje Wolf, Geschäftsführerin der Thüringer Awo-Tochterfirma AJS, will ihren Posten aufgeben. Zuvor hatte der Awo-Bundesverband in einem Prüfbericht die unangemessen hohen Vorstandsgehälter bei der AJS kritisiert. Ihre Co-Geschäftsführer Michael Hack und Achim Ries hatten bereits Ende vergangener Woche ihren Rückzug aus dem Unternehmen zum Monatsende angekündigt.

Antje Wolf, Geschäftsführerin AJS gGmbH
Antje Wolf, Geschäftsführerin AJS gGmbH. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nach Kritik an zu hohen Vorstandsgehältern bei der Thüringer Awo-Tochterfirma AJS gGmbH will deren Geschäftsführerin Antje Wolf ihren Posten aufgeben. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN hat Wolf den Landesvorstand der Awo Thüringen am Mittwoch gebeten, ihren Vertrag zum 30. Juni aufzulösen. Ihre Co-Geschäftsführer Michael Hack und Achim Ries hatten bereits Ende vergangener Woche ihren Rückzug aus dem Unternehmen zum Monatsende angekündigt.

Kreis- und Regionalverbände hatten Konsequenzen gefordert

Die drei Geschäftsführer entsprachen damit Forderungen aus mehreren Thüringer Kreis- und Regionalverbänden des Sozialverbands, die AJS-Geschäftsführung zu beurlauben. Zuvor hatte der Awo-Bundesverband in einem Prüfbericht die aus seiner Sicht unangemessen hohen Vorstandsgehälter bei der AJS kritisiert. Diese liegen deutlich über dem als maximal angemessen angesehenen Jahresgehalt von 140.000 Euro. Der Awo-Landesvorstand berät am Mittwoch in Erfurt über den Prüfbericht des Bundesverbands.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 03. Juni 2020 | 18:00 Uhr

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