Kommunalpolitik SPD-Bürgermeister in Schmölln wiedergewählt - Stichwahl in Greußen

In vier Thüringer Kommunen waren die Wähler am Sonntag zur Bürgermeisterwahl aufgerufen. In Schmölln verteidigte Sven Schrade (SPD) sein Amt, in Nobitz bei Altenburg Hendrik Läbe (SPD). In Greußen im Kyffhäuserkreis und in Ostramonda im Kreis Sömmerda ist eine Stichwahl nötig.

Der Bürgermeister von Schmölln, Sven Schrade, bewirbt sich am 16.12.2017 in Erfurt beim auߟerordentlichen Landesparteitag der SPD Thüringen in Erfurt (Thüringen) um den stellvertretenden Landesvorsitz.
Sven Schade auf einem Archivbild von 2017. Bildrechte: dpa

Schmölln: Schrade als Bürgermeister bestätigt

Die Wählerinnen und Wähler in Schmölln im Altenburger Land haben ihren Bürgermeister klar im Amt bestätigt. Sozialdemokrat Sven Schrade erhielt bei der Wahl am Sonntag nach Angaben der Stadtverwaltung 66,5 Prozent der Stimmen. Schrade, der auch stellvertretender SPD-Vorsitzender in Thüringen ist, setzte sich gegen Uwe Rückert (parteilos) und Markus Bär (Bürger für Schmölln) durch. Rückert erhielt 21,6 Prozent der Stimmen, Bär 11,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,9 Prozent. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Andy Franke als Bürgermeister des Schmöllner Ortsteils Altkirchen.

Nobitz: 96 Prozent für Amtsinhaber

In Nobitz im Altenburger Land wurde Bürgermeister Hendrik Läbe wiedergewählt. Wie die Gemeinde auf ihrer Internetseite mitteilt, bekam der SPD-Politiker rund 96 Prozent der gültigen Stimmen. Die übrigen gültigen Stimmen entfielen auf Personen, die von den Wählerinnen und Wählern auf den Wahlzettel geschrieben wurden. Diese Option lässt das Thüringer Kommunalwahlrecht zu. Die Wahlbeteiligung lag bei 26,6 Prozent.

Greußen: Stimmen-Drittelung bei drei Kandidaten

In Greußen im Kyffhäuserkreis erreichte am Sonntag keiner der drei Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit. In der Kommune, die seit Jahresbeginn eine Landgemeinde ist, kam Maik Göllert auf 34,9 Prozent der Wählerstimmen, Torsten Abicht auf 32,7 und Kay Knobloch auf 32,4 Prozent. Nach Angaben des bisherigen Bürgermeisters und Verwaltungsleiters René Hartnauer werden die Wähler am 11. Juli in einer Stichwahl zwischen Maik Göllert und Torsten Abicht entscheiden.

Ostramonda: Neuwahl wegen Tod des Bürgermeisters nötig

Auch in Ostramondra im Landkreis Sömmerda kam es am Sonntag zu keiner Mehrheit. Madeline Temme konnte 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, Steve Bärwolf 35 Prozent und Renate Wendt 23 Prozent der Stimmen. Demnach treten Temme und Bärwolf in der Stichwahl am 11. Juli gegeneinander an. Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde lag bei rund 80 Prozent. Die Bürgermeisterwahl war nötig geworden, weil Amtsinhaber Axel Thomas Ende März verstorben war. In der Zwischenzeit hatte die Beigeordnete Herta Keil die Amtsgeschäfte übernommen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/fno

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 28. Juni 2021 | 06:00 Uhr

4 Kommentare

DER Beobachter vor 13 Wochen

Nun, liebe Atheistin aus Mangel, zumindest sind diese Leute in diesem Ort mit ihrem bisherigen BM und stellvertretenden Landesparteichef seiner Partei zufrieden genug, dass die Gegenkandidaten chancenlos waren... Vllt. sollten Sie sich mal zu einer Wahl stellen...? Die AgD in Ihrer Wahlheimat braucht sicher noch ein paar so kompetente Persönlichkeiten wie Sie...

Silver Ager vor 13 Wochen

ES GEHT ALSO DOCH MIT DER SPD BERGAUF

SPD-Politiker bekam rund 96 Prozent der gültigen Stimmen. Die übrigen gültigen Stimmen entfielen auf Personen, die von den Wählerinnen und Wählern auf den Wahlzettel geschrieben wurden. Diese Option lässt das Thüringer Kommunalwahlrecht zu. 👍 👍 👍 👍 👍 👍 DAUMEN HOCH

Karl Schmidt vor 13 Wochen

@Atheist:
"scheinen" macht die Sonne.
Ich wohne gern im Freistaat.
Sie doch auch, eben nur nicht in Thüringen.

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